Der US-Arbeitsmarkt kühlt plötzlich ab – warum steigt der Markt nicht unbedingt sofort stark?
Ich habe gerade den offiziellen ADP-Bericht gegengeprüft: In den USA gab es im August im privaten Sektor nur 38.000 neu geschaffene Arbeitsplätze – weniger als die vom Markt zuvor erwarteten rund 48.000, und das ist der langsamste Zuwachs seit Januar dieses Jahres. Im Juli waren es 44.000.
Noch wichtiger ist die Struktur.
Im verarbeitenden Gewerbe gingen 17.000 Stellen verloren, in den Bereichen professionelle und geschäftliche Dienstleistungen 16.000, in der Informationsbranche 4.000; Bildung und Gesundheitswesen legten hingegen um 45.000 zu, im Baugewerbe um 12.000.
Das ist nicht „ein umfassender Einbruch der Beschäftigung“, sondern dass sich die Einstellung weiter ausdifferenziert.
Für US-Aktienmarkt und den Kryptomarkt gilt: Schwache Beschäftigung bedeutet normalerweise, dass der Druck durch höhere Zinsen nachlassen könnte – was High-Growth-/High-Valuation-Tech-Aktien und $BTC eher begünstigt.
Aber dieses Mal gibt es noch eine zweite Kraft: Steigende Ölpreise treiben die Inflationssorgen nach oben.
Der Markt sieht sich also aktuell einer Reihe gegenläufiger Signale gegenüber:
Beschäftigung schwächer → Zinsdruck sinkt
Ölpreise steigen → Inflation- und Zinserhöhungsdruck steigt
Rechne daher als Nächstes nicht vorschnell nur mit Blick auf die ADP-Zahlen auf eine bestimmte Richtung. Ich achte stärker auf:
① Ob die Nichtfarm-Beschäftigung am Freitag ebenfalls schwächer ausfällt
② Ob der Ölpreis wieder nachgibt
③ Ob die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen im Einklang mit den Beschäftigungsdaten fallen
Wenn die Nonfarm ebenfalls schwach ist und der Ölpreis gleichzeitig abkühlt, ist es für Risk Assets am ehesten, echte Verschnaufpausen zu bekommen; wenn der Inflationsdruck jedoch weiter steigt, kann eine schwache Beschäftigung sogar zur unbequemen Kombination werden: „Wachstum verlangsamt sich, Preise bleiben aber hoch“.🧐
$BTC
#美股 #非农 #宏观 # Bitcoin
Ich habe gerade den offiziellen ADP-Bericht gegengeprüft: In den USA gab es im August im privaten Sektor nur 38.000 neu geschaffene Arbeitsplätze – weniger als die vom Markt zuvor erwarteten rund 48.000, und das ist der langsamste Zuwachs seit Januar dieses Jahres. Im Juli waren es 44.000.
Noch wichtiger ist die Struktur.
Im verarbeitenden Gewerbe gingen 17.000 Stellen verloren, in den Bereichen professionelle und geschäftliche Dienstleistungen 16.000, in der Informationsbranche 4.000; Bildung und Gesundheitswesen legten hingegen um 45.000 zu, im Baugewerbe um 12.000.
Das ist nicht „ein umfassender Einbruch der Beschäftigung“, sondern dass sich die Einstellung weiter ausdifferenziert.
Für US-Aktienmarkt und den Kryptomarkt gilt: Schwache Beschäftigung bedeutet normalerweise, dass der Druck durch höhere Zinsen nachlassen könnte – was High-Growth-/High-Valuation-Tech-Aktien und $BTC eher begünstigt.
Aber dieses Mal gibt es noch eine zweite Kraft: Steigende Ölpreise treiben die Inflationssorgen nach oben.
Der Markt sieht sich also aktuell einer Reihe gegenläufiger Signale gegenüber:
Beschäftigung schwächer → Zinsdruck sinkt
Ölpreise steigen → Inflation- und Zinserhöhungsdruck steigt
Rechne daher als Nächstes nicht vorschnell nur mit Blick auf die ADP-Zahlen auf eine bestimmte Richtung. Ich achte stärker auf:
① Ob die Nichtfarm-Beschäftigung am Freitag ebenfalls schwächer ausfällt
② Ob der Ölpreis wieder nachgibt
③ Ob die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen im Einklang mit den Beschäftigungsdaten fallen
Wenn die Nonfarm ebenfalls schwach ist und der Ölpreis gleichzeitig abkühlt, ist es für Risk Assets am ehesten, echte Verschnaufpausen zu bekommen; wenn der Inflationsdruck jedoch weiter steigt, kann eine schwache Beschäftigung sogar zur unbequemen Kombination werden: „Wachstum verlangsamt sich, Preise bleiben aber hoch“.🧐
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