Trust Wallet hat angekündigt, am 15. September die integrierte Unterstützung für 25 Netzwerke einzustellen. Die betroffenen Vermögenswerte verschwinden nicht von der Blockchain, aber die ursprünglichen Netzwerkeinträge in der Wallet werden entfernt. Nutzer müssen möglicherweise manuell RPC hinzufügen, um weiterhin Guthaben zu sehen und Transaktionen auszuführen.
Dieser Fall zeigt: Nur weil eine Wallet eine Chain unterstützt, heißt das nicht, dass die Wallet die Vermögenswerte auf dieser Chain „besitzt“. Eine Wallet ist meist nur eine Kombination aus Schlüsselverwaltung, RPC-Client und Oberfläche zum Signieren von Transaktionen.
Kontostände werden auf den Knoten der Blockchain gespeichert. Die Wallet liest Guthaben und Transaktionsverlauf über RPC-Anfragen aus und signiert Transaktionen anschließend mit dem lokalen Schlüssel. Wenn eine Wallet die Anzeige einer bestimmten Netzwerks deaktiviert, ändert sich der Zugriffsweg, nicht der Zustand auf der Chain.
Das eigentliche Problem ist die RPC-Konfiguration. Netzwerkname, Chain ID, Symbol des nativen Tokens und RPC-Adresse: Schon ein einziger falsch eingetragener Wert kann dazu führen, dass die Wallet sich mit dem falschen Netzwerk verbindet oder falsche Guthaben- und Transaktionsinformationen anzeigt.
Beim manuellen Hinzufügen eines Netzwerks sollte man die Parameter nicht einfach aus einem Gruppenchat übernehmen, sondern sie mit der offiziellen Projektdokumentation oder vertrauenswürdigen Chain-Registry-Einträgen abgleichen. Bei Staking-, Delegations- und Vertrags-Assets muss vor einer Migration außerdem geprüft werden, ob die neue Wallet den entsprechenden Transaktionstyp unterstützt.
Nur die Wiederherstellungsphrase zu importieren und zu sehen, dass die Adresse erscheint, bedeutet nicht, dass alle Funktionen ordnungsgemäß nutzbar sind. Nach der Wiederherstellung müssen Vermögenswerte, Staking, Delegation und Transaktionsverlauf zusätzlich überprüft werden.
Eine Wallet ist eher eine Bedienoberfläche für den Zugang zur Blockchain als das Vermögen selbst. Wer die langfristige Nutzbarkeit einer Wallet beurteilt, sollte nicht nur darauf schauen, wie viele Chains sie unterstützt, sondern auch darauf, ob Nutzer Schlüssel sicher exportieren, RPC wechseln und Konten mit anderen kompatiblen Tools wiederherstellen können.
Apps können offline gehen; On-Chain-Konten verschwinden nicht automatisch, nur weil eine bestimmte Wallet die Unterstützung einstellt.
Dieser Fall zeigt: Nur weil eine Wallet eine Chain unterstützt, heißt das nicht, dass die Wallet die Vermögenswerte auf dieser Chain „besitzt“. Eine Wallet ist meist nur eine Kombination aus Schlüsselverwaltung, RPC-Client und Oberfläche zum Signieren von Transaktionen.
Kontostände werden auf den Knoten der Blockchain gespeichert. Die Wallet liest Guthaben und Transaktionsverlauf über RPC-Anfragen aus und signiert Transaktionen anschließend mit dem lokalen Schlüssel. Wenn eine Wallet die Anzeige einer bestimmten Netzwerks deaktiviert, ändert sich der Zugriffsweg, nicht der Zustand auf der Chain.
Das eigentliche Problem ist die RPC-Konfiguration. Netzwerkname, Chain ID, Symbol des nativen Tokens und RPC-Adresse: Schon ein einziger falsch eingetragener Wert kann dazu führen, dass die Wallet sich mit dem falschen Netzwerk verbindet oder falsche Guthaben- und Transaktionsinformationen anzeigt.
Beim manuellen Hinzufügen eines Netzwerks sollte man die Parameter nicht einfach aus einem Gruppenchat übernehmen, sondern sie mit der offiziellen Projektdokumentation oder vertrauenswürdigen Chain-Registry-Einträgen abgleichen. Bei Staking-, Delegations- und Vertrags-Assets muss vor einer Migration außerdem geprüft werden, ob die neue Wallet den entsprechenden Transaktionstyp unterstützt.
Nur die Wiederherstellungsphrase zu importieren und zu sehen, dass die Adresse erscheint, bedeutet nicht, dass alle Funktionen ordnungsgemäß nutzbar sind. Nach der Wiederherstellung müssen Vermögenswerte, Staking, Delegation und Transaktionsverlauf zusätzlich überprüft werden.
Eine Wallet ist eher eine Bedienoberfläche für den Zugang zur Blockchain als das Vermögen selbst. Wer die langfristige Nutzbarkeit einer Wallet beurteilt, sollte nicht nur darauf schauen, wie viele Chains sie unterstützt, sondern auch darauf, ob Nutzer Schlüssel sicher exportieren, RPC wechseln und Konten mit anderen kompatiblen Tools wiederherstellen können.
Apps können offline gehen; On-Chain-Konten verschwinden nicht automatisch, nur weil eine bestimmte Wallet die Unterstützung einstellt.
