PEPE ist den ganzen Tag gestiegen, aber die Mittel zum Bezahlen gehen fast aus. Nach 24 Stunden noch im Plus, in 4 Stunden sechs Kerzen, davon vier bullisch, auch die Tageslinie zeigt nach oben – aber die aktive Kauforder-Quote ist auf 31% gefallen, in 7 Stunden direkt um 55% eingebrochen. Während der Kurs nach oben läuft, kommt das Geld nicht mit. Dieser Anstieg von +3% wird von vorhandener Liquidität getragen, nicht von neuem Geld, das den Kurs hochkauft.

Auch im Orderbuch zeigt sich die Schwäche: Die Kaufwand im Spot ist nur halb so groß wie die Verkaufswand, und die an der Oberseite gestellten Orders sind doppelt so dick wie unten. Beim Kontrakt ist das Open Interest in 7 Stunden um 2,8% geschrumpft – der Rebound hat keine neuen Longs angelockt. Die Funding-Rate bleibt zudem positiv: Longs zahlen Gebühren, während ihnen gleichzeitig Ware entgegenverkauft wird.

Die K-Linien sehen gut aus, aber Umsatz und Orderbuch laufen in die entgegengesetzte Richtung – das ist das typische Muster für eine Verkaufside beim Rebound. Die große Richtung von 7 Tagen -12,89% hat noch nicht gedreht. Dieser kurze Rücksetzer nach oben ist höchstens ein „Dead-Cat-Bounce“.

Aktueller Kurs 0.00352 leerverkaufen, Stop-Loss 0.00363 (über dem Tageshoch). Erster Kurszielbereich 0.00339, zweites Ziel 0.00336. Sobald die Quote der aktiven Kauforders wieder auf 50% oder mehr zurückkommt und der Kurs mit Volumen über 0.00362 steht, erkenne ich den Fehler an und schließe die Position.#pepe $PEPE