Netanyahu hat den israelischen Wählern gerade einen bemerkenswerten Argumentationspunkt vorgebracht, wie viel Einfluss er nach eigener Einschätzung auf Washington ausgeübt habe.
Bei Israels Sender Channel 14 sagte Benjamin Netanyahu, er habe sich fast 40 Jahre lang auf den Iran konzentriert, und es habe lange gedauert, sowohl das israelische Sicherheitspersonal als auch die Vereinigten Staaten davon zu überzeugen, seine Sicht auf die iranische Bedrohung zu übernehmen.
Dann kam der auffällige Teil.
Netanyahu sagte, er habe Amerika „zu diesem Verständnis“ bringen können, unter anderem, weil er sich nahezu 1.000 Stunden mit Auftritten im US-Fernsehen angesammelt habe.
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi griff die Bemerkungen sofort auf und warf Netanyahu vor, dieser habe effektiv damit geprahlt, er habe Washington „auf den Leim“ geführt, damit es gegen den Iran in den Krieg zieht.
Das ist Araghchis Interpretation, nicht Netanyahus wörtliche Formulierung. Netanyahu hat öffentlich daran festgehalten, dass Trump seine eigenen Entscheidungen treffe.
Trotzdem ist die politische Botschaft an die israelischen Wähler schwer zu übersehen:
Netanyahu stellt seine Fähigkeit, die amerikanische Meinung und die US-Führung zu beeinflussen, als eines seiner größten strategischen Erfolge dar.
Für Amerikaner wirft das eine naheliegende Frage auf:
Wie viel Einfluss sollte überhaupt irgendein ausländischer Staatschef auf Entscheidungen haben, die die Vereinigten Staaten in einen Krieg führen können?
$TRUMP
$ISRG.US
$CL
Bei Israels Sender Channel 14 sagte Benjamin Netanyahu, er habe sich fast 40 Jahre lang auf den Iran konzentriert, und es habe lange gedauert, sowohl das israelische Sicherheitspersonal als auch die Vereinigten Staaten davon zu überzeugen, seine Sicht auf die iranische Bedrohung zu übernehmen.
Dann kam der auffällige Teil.
Netanyahu sagte, er habe Amerika „zu diesem Verständnis“ bringen können, unter anderem, weil er sich nahezu 1.000 Stunden mit Auftritten im US-Fernsehen angesammelt habe.
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi griff die Bemerkungen sofort auf und warf Netanyahu vor, dieser habe effektiv damit geprahlt, er habe Washington „auf den Leim“ geführt, damit es gegen den Iran in den Krieg zieht.
Das ist Araghchis Interpretation, nicht Netanyahus wörtliche Formulierung. Netanyahu hat öffentlich daran festgehalten, dass Trump seine eigenen Entscheidungen treffe.
Trotzdem ist die politische Botschaft an die israelischen Wähler schwer zu übersehen:
Netanyahu stellt seine Fähigkeit, die amerikanische Meinung und die US-Führung zu beeinflussen, als eines seiner größten strategischen Erfolge dar.
Für Amerikaner wirft das eine naheliegende Frage auf:
Wie viel Einfluss sollte überhaupt irgendein ausländischer Staatschef auf Entscheidungen haben, die die Vereinigten Staaten in einen Krieg führen können?
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