Polymarket zeigt eine implizite Wahrscheinlichkeit von 13%, dass das CLARITY Act im Jahr 2026 verabschiedet wird und Gesetz wird, wobei die zugehörigen Kontrakte für etwa 11,5 Millionen US-Dollar gehandelt werden. Laut Odaily ist das deutlich zurückgegangen von 82% im Februar.
Der US-Senat plant, am 15. September eine Verfahrensabstimmung über den Gesetzentwurf abzuhalten. Der Antrag, die Debatte zu beenden (motion to end debate), wurde vom Mehrheitsführer John Thune eingebracht und erfordert typischerweise 60 Stimmen.
Kalshi setzt die Wahrscheinlichkeit für eine Senatsabstimmung bis zum 1. Oktober auf 91%, wobei das zugehörige Handelsvolumen des Marktes über 1,25 Millionen US-Dollar liegt.
Der CLARITY Act würde einen bundesweiten regulatorischen Rahmen für Krypto-Märkte schaffen und der Commodity Futures Trading Commission eine ausschließliche Aufsicht über Spot-Märkte für digitale Rohstoffe geben sowie der Securities and Exchange Commission die Verantwortung für bestimmte Wertpapieremissionen und Börsenaktivitäten übertragen. Der Gesetzentwurf steht jedoch weiterhin vor Streitigkeiten über Interessenkonflikte, die Beamte und die Krypto-Industrie betreffen, über Renditen bei Stablecoins sowie über Schutzmaßnahmen für dezentrale Finanzen und nicht treuhänderisch (non-custodial) arbeitende Softwareentwickler.
