Selbstverwahrung ist nicht mehr unverwundbar.

Nach dem Coldcard-Hack geraten alle in hektische Betriebsamkeit. Die eigenen Schlüssel zu halten sollte das ultimative Statussymbol sein — „nicht deine Schlüssel, nicht deine Coins“ und so weiter. Aber jetzt? Selbst Hardware-Wallets sind vor ausgefeilten Angriffen nicht sicher.

Der Haken: Börsen stoppen tatsächlich mehr Betrugsversuche, als du denkst. Sie melden verdächtige Transaktionen in Echtzeit. Währenddessen bist du mit einem Hardware-Wallet auf dich allein gestellt — ein einziger Deepfake-Anruf und dein Lebensersparnis ist weg.

KI ist ein zweischneidiges Schwert. Betrüger nutzen sie für Deepfakes und digitale Identitätsvortäuschung im großen Maßstab. Aber die Börsen wehren sich mit KI-gestützter Betrugserkennung. Das ist ein Wettrüsten.

SMS-2FA? Lol, das ist uralt. SIM-Swaps sind mittlerweile trivial. Wenn du 2024 noch SMS-Codes verwendest, bittest du quasi darum, ordentlich aufs Kreuz gelegt zu werden.

Das Verrückte: Gestohlene Krypto ist leichter nachzuverfolgen als Bargeld. On-Chain-Forensik wird immer besser. Regulierte Börsen haben Compliance-Teams, die Gelder einfrieren und mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten können.

Kurz gesagt — die Ära „Vertraue niemandem“ ist vorbei. Reine Selbstverwahrung hat Risiken, über die kaum jemand spricht. Zentrale Plattformen mit echter Sicherheit (Hardware-Keys, Biometrie, KI-Monitoring) könnten für die meisten Menschen tatsächlich sicherer sein.

Ich sage nicht, dass du alles auf eine Börse werfen sollst. Aber so zu tun, als sei Selbstverwahrung risikofrei? Das ist Schönreden.