0.082 prallt zurück 0.099, nicht zu schnell davon ausgehen, dass das der Boden ist. Wirklich ins Auge sticht: Diese Runde von Coins mit +246% in 7 Tagen — das Kontrakt-Open-Interest wird innerhalb eines Tages um 23,85% gekürzt; direkt als bear_capitulation markiert. Das Hebelgeld, das die Kursbewegung antreibt, zieht sich gerade in geschlossenen Verbänden zurück.

Noch auffälliger: Die Gebühren sind komplett grün. In den letzten 8 Messungen waren alle positiv; der Durchschnitt liegt bei 0,0226%, das Maximum bei 0,052%. Während Longs gleichzeitig geschlagen werden, zahlen sie den Shorts noch die Miete — die Long-Positionen sind offensichtlich noch nicht vollständig „ausgewaschen“. Rebounds sind demnach nur Gelegenheiten für Shorts zum Nachlegen.

Auch der Rebound selbst schafft es nicht zurück: Der Preis bleibt unter der 15-Minuten-20-Linie (0.10). Im Orderbuch ist das Kaufvolumen nur 84% von dem Verkaufsvolumen. Zudem fließt bei Spot großen Orders derzeit nichts rein. Schau außerdem auf die Wale: In den Konten machen Longs nur 38% aus, aber im gehaltenen Positionswert liegen noch 55,5% Long-Positionen, die nicht geschlossen wurden. Diese ganze Kiste alter Longs der Großadressen ist der zukünftige Verkaufsdruck, den man dann abarbeitet.

Deshalb ist das hier im Grunde nur ein Toter-Katze-Sprung. Shorten: 0.10–0.11 sind überall Short-Zonen; als erstes Ziel erst 0.082 brechen.

Für eine echte Trendwende gibt es nur eine Kombination: Volumenstarker Rückeroberungs-Close über 0.10, OI mit erneutem Aufbau, und Spot-Großorders kommen rein — erst wenn alle drei zusammenkommen, kann man von neuem Geld sprechen. Davor gilt: Jede Gegenbewegung wie Munition für die Shorts behandeln.

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