Die Tokenisierung hält Einzug in den Zentralbanken
Die Debatte hat ihre Natur verändert. Nicht mehr „Ist die Blockchain für das Finanzwesen nützlich?“ – diese Frage ist entschieden. Die eigentliche Frage im Jahr 2026 lautet: Wer wird die tokenisierte Finanzinfrastruktur von morgen kontrollieren?
Die Zentralbanken schauen nicht mehr aus der Ferne. Die EZB schreitet beim Projekt Pontes voran – ein Vorhaben zur Abwicklung von Großtransaktionen in tokenisierter Zentralbankwährung. Ein Pilot mit langfristigem Charakter ist für Ende T3 2026 vorgesehen. Die Bank von Japan erweitert ihren Blockchain-Sandbox-Bereich und bereitet gemeinsam mit den drei größten japanischen Banken (MUFG, SMBC, Mizuho) eine On-Chain-Abwicklung von japanischen Aktien und Staatsanleihen vor. Singapur hat einen Piloten für tokenisierte Schatzwechsel vorgestellt, der über CBDC im Großkundenbereich abgewickelt wird – in Partnerschaft mit der deutschen Bundesbank.
Das mBridge-Projekt, an dem mehrere Zentralbanken beteiligt sind, hat einen Anstieg des Transaktionsvolumens auf 55,49 Milliarden US-Dollar verzeichnet – ein Faktor von 2.500 im Vergleich zu seinen ersten Pilotdurchläufen im Jahr 2022.
📌 Was hier wirklich auf dem Spiel steht: Zentralbanken wollen die Rolle des Zentralbankgelds (Sicherheit, Abwicklungsfinalität) bewahren – in einer Welt, in der Vermögenswerte programmierbar werden, ohne diese Infrastrukturebene allein privaten Akteuren (Stablecoins, Big Tech) zu überlassen.
Die Debatte hat ihre Natur verändert. Nicht mehr „Ist die Blockchain für das Finanzwesen nützlich?“ – diese Frage ist entschieden. Die eigentliche Frage im Jahr 2026 lautet: Wer wird die tokenisierte Finanzinfrastruktur von morgen kontrollieren?
Die Zentralbanken schauen nicht mehr aus der Ferne. Die EZB schreitet beim Projekt Pontes voran – ein Vorhaben zur Abwicklung von Großtransaktionen in tokenisierter Zentralbankwährung. Ein Pilot mit langfristigem Charakter ist für Ende T3 2026 vorgesehen. Die Bank von Japan erweitert ihren Blockchain-Sandbox-Bereich und bereitet gemeinsam mit den drei größten japanischen Banken (MUFG, SMBC, Mizuho) eine On-Chain-Abwicklung von japanischen Aktien und Staatsanleihen vor. Singapur hat einen Piloten für tokenisierte Schatzwechsel vorgestellt, der über CBDC im Großkundenbereich abgewickelt wird – in Partnerschaft mit der deutschen Bundesbank.
Das mBridge-Projekt, an dem mehrere Zentralbanken beteiligt sind, hat einen Anstieg des Transaktionsvolumens auf 55,49 Milliarden US-Dollar verzeichnet – ein Faktor von 2.500 im Vergleich zu seinen ersten Pilotdurchläufen im Jahr 2022.
📌 Was hier wirklich auf dem Spiel steht: Zentralbanken wollen die Rolle des Zentralbankgelds (Sicherheit, Abwicklungsfinalität) bewahren – in einer Welt, in der Vermögenswerte programmierbar werden, ohne diese Infrastrukturebene allein privaten Akteuren (Stablecoins, Big Tech) zu überlassen.

