Großer negativer Ausblick: Zinserhöhung steht bevor. Am Freitag entscheidet der Ton von Fed-Chef Walsh bei der Jahrestagung darüber, ob der Markt lebt oder stirbt. Wenn man sich nicht in eine gefährliche Wand wagt, dann achtet auf Risikovorsorge!
Am Mittwoch wurde der mit Spannung erwartete US-PCE-Preisindex für Juli veröffentlicht: Insgesamt lag der PCE bei 3,7 %, und der vom Fed am stärksten beachtete Kern-PC blieb bei 3,3 %. Das hat den Markt ein wenig enttäuscht. Denn man hatte erwartet, dass sich der Trend der letzten zwei Monate – fallende Werte bei PC – fortsetzt. Aber in diesem Monat ist dieser Rückgang abrupt zum Stillstand gekommen, er klemmt fest. Am Dienstag trat Fed-Notenbankkommissarin Collins erneut auf und sagte, wenn sie sehen könne, dass diese Inflationsdaten weiterhin fallen, könne sie den Leitzins unverändert lassen. Wenn sich aber der PCE in dem aktuellen hohen Bereich festsetzt, müsse sie über Zinserhöhungen nachdenken. Das Ergebnis passt genau zu dieser Aussage: Collins spiegelt damit die Stimmung der Mehrheit der Fed-Kommissare wider.
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