📊 Jackson Hole: Das wahre Signal, das Waller freisetzt

Die zentrale Botschaft von Waller war gestern Abend sehr klar: Die Inflation ist noch nicht an einem ausreichend sicheren Ort angekommen, und die Fed hat weiterhin „noch Arbeit zu erledigen“. Er deutete sogar an, dass Zinserhöhungen erneut auf den Tisch kommen könnten, falls sich die Inflation nicht weiterhin verbessert.

Noch bemerkenswerter ist, dass Waller nicht möchte, dass sich der Markt zu stark auf Forward Guidance verlÀsst, sondern fordert, dass der Markt wieder datenbasiert handelt.

Als NĂ€chstes ist das wirklich Entscheidende:

Inflation → BeschĂ€ftigung → US-Staatsanleiherenditen → US-Dollar → LiquiditĂ€t → Kryptomarkt

Damit ist der Jackson Hole nicht das Ende der Kursbewegung, sondern der Beginn einer neuen Runde makroökonomischer Preisbildung.

Wenn die Inflation in der Folge weiter hartnĂ€ckig bleibt, wird der Markt „Higher for Longer“ handeln; wenn sich die BeschĂ€ftigung jedoch schnell abkĂŒhlt, könnten Zinssenkungserwartungen wieder zurĂŒckkehren.

Die echte Rallye entsteht oft genau in dem Moment, in dem Erwartungen und Daten voneinander abweichen.

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