Neuseelands viertgrößte Fraktion im Parlament, die Association of Consumers and Taxpayers (ACT), hat vorgeschlagen, einzelne Privatanleger von der Kapitalertragsteuer auf konforme Krypto-Assets zu befreien, wenn diese länger als ein Jahr gehalten werden. Laut Odaily würden Vermögenswerte, die weniger als ein Jahr gehalten werden, sowie professionelle Trader und Unternehmen weiterhin den bestehenden Steuerregeln unterliegen.

ACT hat außerdem Steuerbefreiungen für kleine persönliche Käufe vorgeschlagen, die mit Krypto-Assets getätigt werden, sowie klarere regulatorische und steuerliche Regeln für konforme Zahlungs-Stablecoins, tokenisierte Wertpapiere und realweltliche Vermögenswerte. Die Partei sagte, sie wolle ein regulatorisches Sandbox-Umfeld schaffen, damit Startups neue Produkte testen können.

ACT-Stellvertreterin Nicole McKee sagte, klarere Regeln, moderate Schutzmaßnahmen und weniger Bürokratie würden Neuseeland dabei helfen, digitale Finanzen, moderne Kapitalmärkte und finanzielle Innovationen zu entwickeln. Die neuseeländische Regierung hat bereits Gesetzgebung vorgeschlagen, um den Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) umzusetzen.