Nvidia bestätigte in seinem Earnings-Call, dass seine nächste Generation der Vera-Rubin-Plattform im August mit der Massenproduktion und Auslieferungen begonnen hat – früher als geplant. Außerdem geht das Unternehmen laut Jiemian News davon aus, dass die Plattform im dritten Quartal etwa 20 % der Erlöse des Rechenzentrums beitragen wird. CEO Jensen Huang sagte, dass Vera Rubin schneller hochgefahren wird als jedes frühere Nvidia-Produkt; jede 1-Gigawatt-Installation stehe dabei für rund 40 Milliarden US-Dollar Umsatzpotenzial – verglichen mit 25 Milliarden US-Dollar für Blackwell. Nvidia meldete einen Umsatz im zweiten Quartal von 96 Milliarden US-Dollar, mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr; darin enthalten waren 89 Milliarden US-Dollar aus dem Rechenzentrumsbereich, 18 % mehr Quartal zu Quartal. Für das dritte Quartal gab das Unternehmen einen Umsatz von 108 Milliarden US-Dollar als Ausblick. Zudem lieferte Nvidia seine erste verbindliche Umsatz-Wachstumsprognose für das Geschäftsjahr 2028: Man erwarte ein Wachstum von 70 %. Huang sagte, die tatsächliche Nachfrage liege deutlich über diesem Niveau, aber Angebot und Lieferfähigkeit bestimmten, was man mit Zuversicht liefern könne. Die von Kunden zugesicherten Bestellungen stiegen von 119 Milliarden US-Dollar auf 279 Milliarden US-Dollar. Der Artikel erwähnte außerdem, dass Goldman Sachs seine Prognose für den Markt der KI-Server-PCBs angehoben hat. Darüber hinaus verlagere sich Rubin Ultra hin zu skalierbaren Interconnects über mehrere Racks hinweg; NPO/CPO-Optiknetzwerke gelten dabei als wichtiger zusätzlicher Bereich.