Laut Jin10 erklärte die Europäische Zentralbank, dass künftige Öl- und Erdgaskurse weiterhin mit erhöhten Risiken behaftet seien, unter anderem aufgrund geopolitischer Entwicklungen im Nahen Osten, in der Ukraine und in Russland. Die EZB sagte außerdem, dass die aktuellen Ölpreise noch deutlich unter den jüngsten Höchstständen lägen, die Terminstruktur geschwächt sei, die Ölpreise im gesamten Prognosezeitraum weit über dem Niveau vor dem Krieg lägen und die Risiken weiterhin eher nach oben tendierten. Zudem führte sie aus, dass die jüngsten Rückgänge der Ölpreise den mittelfristigen Inflationspfad, der in der Marktbepreisung zum Ausdruck komme, nicht abgeschwächt hätten, dass die Inflationserwartungen verankert seien und dass sie ihren Auftrag zur Preisstabilität weiterhin erfüllen und in rechtzeitiger Weise handeln werde, um ihr mittelfristiges Inflationsziel von 2 % zu erreichen.