Wenn du in niedrigeren Timeframes ohne starre Checkliste tradest, spielst du im Grunde mit deinem Kapital. Marktrauschen wird dich jedes einzelne Mal überraschen.
Damit meine Trade-Ausführung systematisch bleibt, nutze ich ein simples Confluence-Framework, um Low-Probability-Setups herauszufiltern, bevor ich eine Position einnehme. So strukturiere ich meine Ausführung auf den 15m- bis 1H-Charts:
1. Trend-Alignment (Schritte 1–5)
Ich handle nie gegen das größere Momentum. Bevor ich einen Entry-Trigger überhaupt in Betracht ziehe, bestätige ich die Richtungs-Voreingenommenheit:
Dynamische Filter: Für Longs muss der Kurs über der 200-EMA handeln und über dem ATR-Trailing-Stop. Das Gegenteil gilt für Short-Positionen.
EMA-Check: Wenn die 200-EMA flach ist, bleibe ich draußen. Seitwärtsphasen mit Range erzeugen viel zu viele fehlerhafte Divergenz-Signale.
Struktur: Ich suche nach klarer Marktstruktur – höhere Tiefs für bullische Setups, niedrigere Hochs für bärische.
2. Location & Divergenz-Vorteil (Schritte 6–8)
Erweitert grüne oder rote Kerzen hinterherzujagen ist ein schneller Weg, dein Risiko-Ertrags-Verhältnis zu zerstören.
Pullback-Zone: Ich warte geduldig, bis der Kurs direkt in den dynamischen Support/Resistance-Bereich oder in den EMA/ATR-Bandbereich zurückzieht.
Der Vorteil: Ich suche nach einer bestätigten regulären bullischen oder bärischen Divergenz zwischen Kursbewegung und meinen Momentum-Oszillatoren.
3. Momentum & Execution-Trigger (Schritte 9–16)
Sobald Trend und Location zusammenpassen, gibt das Momentum das finale grüne Licht:
Oszillatoren: Ich warte auf einen RSI-Cross (\u003e27 für Long, <73 für Short) kombiniert mit einer Stochastik-Bestätigung in den überverkauften oder überkauften Zonen.
Strikte Storno-Regel: Wenn die Marktstruktur bricht, bevor die Signalkerze schließt, ist der Trade sofort ungültig und wird übersprungen.
4. Risikoparameter
Kontorexponierung: Niemals mehr als 1–2% des gesamten Kapitals pro Trade riskieren.
Stop-Platzierung: Streng platziert jenseits des ATR-Bandes oder des jüngsten Divergenz-Extrems.
Die Filter-Regel: Wenn Trend, Divergenz ODER RSI nicht zusammenpassen → Trade überspringen.
Konsequenz entsteht, indem man einen High-Probability-Vorteil konsequent und diszipliniert immer wieder ausführt. Wartet auf $A+$ Setups und lasst die kumulative Wirkung ihre Arbeit tun.
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