Nvidias Ergebnisse werden erneut weithin erwartet, die Schätzungen zu übertreffen: Die Nachfrage nach Rechenzentrums-Computing liegt weiterhin über dem Tempo beim Ausbau der Kapazitäten und bei der Bereitstellung von Strom. Laut Sina Finance hebt der Bericht vier Bereiche hervor: Entwicklung der Rechenzentrums-Umsätze und die künftige Prognose, die Nachfragemischung bei Produkten, die Kundenkonzentration sowie die Finanzierung über das Ökosystem.
Bei den Umsätzen aus dem Rechenzentrumsbereich geht die Konsensschätzung von S&P Global Market Intelligence von 85,7 Milliarden US-Dollar aus, innerhalb einer Prognosespanne von 83,5 Milliarden bis 91,5 Milliarden US-Dollar. Die Konsensschätzung für den Gesamtumsatz liegt bei 92,2 Milliarden US-Dollar. Anleger werden außerdem die Management-Prognosen zum Fortschritt beim Rollout bei Kunden, zum Produktionsmaßstab und zur Integration des Produkts mit dem Rubin-Plattform-System beobachten.
Rubin ist Nvidias nächste Generation der Rechenplattform, und die Rubin-Systeme sollen in diesem Herbst mit dem Versand beginnen. Morgan Stanley erwartet, dass Rubin im Geschäftsvorgangsquartal bis einschließlich Oktober Erlöse in Höhe von nahezu 9 Milliarden US-Dollar beisteuern wird. In Nvidias SEC-Einreichung für das Quartal, das im April 2026 endete, heißt es, dass der Umsatz bei einer begrenzten Anzahl direkter und indirekter Kunden konzentriert war: Drei große Kunden entfielen auf 21 %, 17 % und 16 % des Umsatzes sowie 64 % der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Der Artikel verweist auch auf KI-Finanzierungstrends, darunter OpenAI’s Stargate-Projekt, Alphabets Plan für eine Eigenkapitalfinanzierung in Höhe von 80 Milliarden US-Dollar, der im Juni angekündigt wurde, sowie Nvidias KI-Infrastruktur-Finanzierungsplattform mit Apollo, BlackRock, Blackstone, Brookfield, Goldman Sachs und KKR, die darauf abzielt, mehr als 500 Milliarden US-Dollar an Mitteln von Drittanbietern zu mobilisieren.
