Kürzlich fangen Wallet-Anbieter an, KI-Agenten in On-Chain-Transaktionen einzubinden. Account Abstraction bietet zudem Begrenzungen, Stapeloperationen und Regeln für programmierbare Konten.
Das, wogegen KI-Wallets am ehesten geschützt werden müssen, ist nicht, dass das Modell nicht handeln kann, sondern dass es zu viele Berechtigungen hat:
Ein fester Ausgabenhöchstbetrag, eine Whitelist für Verträge, eine gültige Zeitspanne und eine manuelle Bestätigung für Überschreitungen – keines davon darf fehlen.
Das Modell kann durch Prompt Injection manipuliert werden, oder es kann Webseiten bzw. die Rückgabewerte von Tools falsch interpretieren. Es muss gar nicht gehackt werden: Wenn man bösartige Anweisungen als normale Aufgabe behandelt, kann eine scheinbar legitime Transaktion angestoßen werden, die eigentlich nicht hätte stattfinden dürfen.
Deshalb kann KI nur einzelne kleine Geldbörsen verwalten; langfristige Vermögenswerte sollte man nicht an einen Agenten übergeben. Account Abstraction kann Regeln in die Kontologik schreiben, aber „Berechtigungen kann man einstellen“ heißt nicht „Standardberechtigungen sind vernünftig“.
Wenn ich künftig Smart Wallets bewerte, schaue ich zuerst auf drei Dinge: Kann man die Berechtigungen einschränken? Kann man erteilte Freigaben zurückziehen? Lässt sich die Ausführung nachvollziehen und auditieren? Ob es mit einem Klick Transaktionen ausführt, steht hingegen nicht an erster Stelle.
Würdest du zulassen, dass eine KI ein kleines tägliches Budget verwaltet?