沃什首次亮相杰克逊霍尔,市场盯着他能不能稳住美债情绪
Am Freitag dieser Woche wird Waller zum ersten Mal als Vorsitzender der US-Notenbank auf der Bühne der Jackson-Hole-Notenbankkonferenz auftreten, und der Markt wartet auf seine „Beruhigungspille“.
Zuvor hatte Waller seine eindeutigen Hinweise zum künftigen Zinsverlauf reduziert und sogar Signale gesendet, dass eine Anpassung des Inflationsziels möglich sein könnte. Dadurch begann der Markt sich Sorgen über die Transparenz der Geldpolitik und die Glaubwürdigkeit der Fed zu machen.
Die größte Frage ist nun: Der US-Staatsanleihemarkt ist etwas unruhig.
Daten zeigen, dass mehr als 60 % der Ökonomen glauben, dass Bedenken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit der Fed zu den treibenden Faktoren für den Anstieg der langfristigen Renditen US-Staatsanleihen zählen.
Gleichzeitig hofft das Finanzministerium, durch eine Ausweitung von langfristigen Rückkaufprogrammen die Finanzierungskosten zu senken. Waller scheint jedoch eher damit einverstanden zu sein, dass die Renditen im langen Ende auf hohem Niveau bleiben – und genau das lenkt den Markt zunehmend auf politische Differenzen zwischen der Fed und dem Finanzministerium.
Wenn Wallers Rede am Freitag keine klare Richtung vorgibt, könnte der Markt den Eindruck gewinnen, „nicht die Antwort bekommen zu haben, auf die man gehofft hatte“, was zu einem weiteren Abverkauf langfristiger US-Staatsanleihen führen dürfte. Wenn er jedoch klar erklären kann, wie er die Inflationsrisiken in Zukunft kontrollieren wird, könnte der Marktdruck nachlassen.
Diese Rede wirkt auf den ersten Blick wie Politikkommunikation, beeinflusst im Hintergrund aber die globalen Kapitalströme. Wie sich die Renditen US-Staatsanleihen entwickeln, könnte auch indirekt das Tempo an den Aktien-, Gold- und Krypto-Märkten in der nächsten Phase bestimmen.