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Auf dem Heimweg heute habe ich dem abendlichen Berufsverkehr zugeschaut und darüber nachgedacht, wie stark sich die Vorstellung von Privatsphäre in Krypto verändert hat.

Europa zieht die Regeln für Mixer, anonyme Wallets und Transaktionen an, die schwer nachzuvollziehen sind. Das lässt natürlich viele fragen, was aus datenschutzorientierten Projekten wie DUSK wird.

Aber ich denke, es gibt eine wichtige Unterscheidung.

DUSK versucht nicht, die Einhaltung von Vorschriften verschwinden zu lassen. Der Ansatz von Citadel basiert auf einer anderen Idee: nachweisen, dass die erforderlichen Prüfungen abgeschlossen wurden, ohne der Öffentlichkeit jede einzelne sensible Information offenzulegen.

Das ist wichtig für Unternehmen.

Ein Unternehmen muss möglicherweise nachweisen, wer es ist, Aufsichtsbehörden zufriedengestellen und innerhalb der Regeln arbeiten – und dabei dennoch Guthaben, Gegenparteien und die kommerzielle Aktivität vor Wettbewerbern und zufälligen Beobachtern abschirmen.

Das ist eine ganz andere Vision von Privatsphäre als einfach alles zu verstecken.

Und ganz ehrlich: Hier bin ich mir immer noch nicht sicher.

Wenn Krypto zunehmend reguliert wird – muss Privatsphäre dann mitwachsen? Oder führt es irgendwann dazu, dass Compliance die ursprüngliche Idee von Krypto aushebelt?

Vielleicht ist die eigentliche Debatte inzwischen gar nicht mehr Privatsphäre versus Regulierung.

Vielleicht geht es vielmehr darum herauszufinden, wie viel Privatsphäre in einem regulierten System überleben kann.
@Dusk
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