Gold liegt jetzt bei etwa 4609. Vor drei Tagen wurde es ausgehend von dem Bereich 4375 wie mit dem Kopf gegen die Decke bis zum Hoch bei 4635 gedrückt – danach hat es sich sofort wieder hingesetzt. In den letzten 24 Stunden im Grunde seitwärts, 4 Stunden lang: drei rote und drei grüne Kerzen, die Bewegung verläuft wie eine gerade Linie. Erstmal die Schlussfolgerung vorweg: Die Richtung erkenne ich zwar, aber das hier ist Hochlagen-Seitwärtsrange—das Geld ist nicht nachgekommen, ich jage das nicht hinterher.
Am auffälligsten ist die Positionierung. Die Open-Interest-Positionen sind am gleichen Tag um mehr als drei Prozentpunkte geschrumpft, und in den letzten Stunden geht es weiter nach unten. Die Longs, die sich bei dem Anstieg aufgebaut haben, ziehen sich leise zurück—nicht „nachlegen“, sondern „abziehen“. Die Funding-Rate ist bei null, auf beiden Seiten keine Emotion—niemand will Geld aus der Tasche ziehen. Solch ein Orderbook-Setup ist das Schlimmste, wenn sich niemand als Käufer findet.
Vom Orderbook her sieht es zwar ordentlich aus: Die Kaufseite in der ersten Tiefe hängt mit einer Menge von über dem Doppelten, der Anteil der aktiven Kauforders liegt ebenfalls über 55%. Für den Kurzfristbereich wirkt das etwas wie ein Stützkauf. Aber bei den Spot-Daten ist der Netto-Influx großer Orders bei null—kein großes Geld ist reingekommen. Also wird die Höhe nur durch kleine Orders im Orderbook gestützt, daraus lässt sich kein echtes Hoch aufbauen.
Auch die „Big Money“ ist zwiespältig: Auf der Positionsseite halten die Longs fast 60% und geben nicht nach, aber auf der Konto-Seite fällt der Long-Anteil weiter. Longs werden nicht reduziert, aber auch kein neues Geld kommt nach.
Ganz einfach: Ausgehend von dem Anstoß bei 4375 ist die Kraft bei dieser Höhe aufgebraucht—Hochlagen-Schultern-seitwärts mit abnehmendem Volumen. Nach oben gilt: Erst ein Volumen-Breakout macht es wirklich. Nach unten gibt es ebenfalls keinen klaren Grund für einen Selloff.
An dieser Stelle weder Long hinterherlaufen noch hektisch Short. Abwarten, bis es sich selbst für eine Richtung entscheidet—wenn ein Rücksetzer nicht unter die Marke durchbricht, dann erst einsteigen. #xau $XAU
Am auffälligsten ist die Positionierung. Die Open-Interest-Positionen sind am gleichen Tag um mehr als drei Prozentpunkte geschrumpft, und in den letzten Stunden geht es weiter nach unten. Die Longs, die sich bei dem Anstieg aufgebaut haben, ziehen sich leise zurück—nicht „nachlegen“, sondern „abziehen“. Die Funding-Rate ist bei null, auf beiden Seiten keine Emotion—niemand will Geld aus der Tasche ziehen. Solch ein Orderbook-Setup ist das Schlimmste, wenn sich niemand als Käufer findet.
Vom Orderbook her sieht es zwar ordentlich aus: Die Kaufseite in der ersten Tiefe hängt mit einer Menge von über dem Doppelten, der Anteil der aktiven Kauforders liegt ebenfalls über 55%. Für den Kurzfristbereich wirkt das etwas wie ein Stützkauf. Aber bei den Spot-Daten ist der Netto-Influx großer Orders bei null—kein großes Geld ist reingekommen. Also wird die Höhe nur durch kleine Orders im Orderbook gestützt, daraus lässt sich kein echtes Hoch aufbauen.
Auch die „Big Money“ ist zwiespältig: Auf der Positionsseite halten die Longs fast 60% und geben nicht nach, aber auf der Konto-Seite fällt der Long-Anteil weiter. Longs werden nicht reduziert, aber auch kein neues Geld kommt nach.
Ganz einfach: Ausgehend von dem Anstoß bei 4375 ist die Kraft bei dieser Höhe aufgebraucht—Hochlagen-Schultern-seitwärts mit abnehmendem Volumen. Nach oben gilt: Erst ein Volumen-Breakout macht es wirklich. Nach unten gibt es ebenfalls keinen klaren Grund für einen Selloff.
An dieser Stelle weder Long hinterherlaufen noch hektisch Short. Abwarten, bis es sich selbst für eine Richtung entscheidet—wenn ein Rücksetzer nicht unter die Marke durchbricht, dann erst einsteigen. #xau $XAU