Zunächst ging ich davon aus, dass Dusk’ Datenschutzmodell vor allem darauf abzielt, einzelne Transaktionen schwerer inspizierbar zu machen. Doch je mehr ich mir Phoenix ansah, desto mehr brachte mich das Nullifier-Design auf eine andere Grenze. Eine ausgegebene Notiz kann privat bleiben, während ihr Nullifier in einer öffentlichen Menge geführt wird, sodass derselbe Output nicht erneut ausgegeben werden kann. Was meine Aufmerksamkeit geweckt hat, ist die Trennung zwischen dem privaten Gegenstand, der ausgegeben wird, und dem kleinen Stück an Informationen, das benötigt wird, um zu beweisen, dass er bereits verbraucht wurde. Das Netzwerk muss die Notiz selbst nicht offenlegen, um diese Regel durchzusetzen. Das schafft einen interessanten Kontrast: Datenschutz nimmt zwar einige Transaktionsinformationen weg, aber das Protokoll benötigt dennoch ein dauerhaftes öffentliches Signal, um Wiederverwendung zu verhindern. Vielleicht ist genau dort die Grenze, die private Transaktionssysteme ziehen müssen. Man kann die Asset-Historie verbergen, aber man braucht etwas, das das Netzwerk als bereits verwendet erkennen kann. Also ist die leise Frage, ob Finanzdatenschutz wirklich darum geht, Aktivität zu verbergen, oder darum, sorgfältig zu entscheiden, welche Teile der Aktivität beobachtbar bleiben müssen?

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