đŸ›ąïž — Amerikas Raffinerien stehen kurz davor, ihre grĂ¶ĂŸte Rohöllieferlinie zu verlieren

US-Raffinerien laufen mit 97,2% Auslastung — dem heißesten Tempo seit 8 Jahren — und jagen Rekord-Dieselspannen (≈$100/bbl). Und genau dann, wenn sie das Öl am dringendsten brauchen, verknappt sich das Angebot.

Kanada, ihr #1-Auslands-Lieferant (≈4M+ bpd), nimmt im nĂ€chsten Monat etwa 300K bpd aus den Ölsand-Anlagen fĂŒr Wartungsarbeiten vom Netz (Rystad) — wĂ€hrend die VorrĂ€te in Alberta bereits auf 1-Jahres-Tiefs gefallen sind. Raffinerien im Mittleren Westen — eigentlich sollte sie der Hormuz-Schock nicht so hart treffen — geraten nun von beiden Seiten unter Druck: Die Golflieferungen sind weiterhin blockiert, und zugleich trocknen die nördlichen Liefermengen aus.

Das Ergebnis: eine akute Knappheit bei der Einsatzware, die sich direkt an die Einzelhandelstankstellenpreise weitervermittelt — noch vor dem Labor Day. Bei Cushing-VorrĂ€ten auf Zehnjahrestiefs, SPR bei etwa 40-Jahrestiefs und Brent nahe $93–94 gibt es keinen Puffer an zusĂ€tzlichem Barrel. Selbst die wiederaufgelebten GesprĂ€che ĂŒber Keystone/Prairie Connector sind eine Lösung, die Jahre dauert — keine im September.

Kurz gesagt: Der Markt hat die Rohölknappheit bereits eingepreist — aber die Verknappung der Raffinerie-Einsatzware noch nicht. Diesel-Cracks und Pumpenpreise sind die „Canary“.

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