Gold- und Silber-Rallye: Weicherer Dollar trotzt steigenden Renditen
Edelmetalle beendeten die Woche mit einer starken Tendenz, angetrieben durch einen schwächeren US-Dollar, Absicherungsgeschäfte im Hinblick auf fiskalische Risiken und anhaltende geopolitische Spannungen in der Straße von Hormus. Trotz anhaltendem Druck durch erhöhte US-Staatsanleiherenditen half eine starke Nachfrage nach sicheren Häfen sowie eine robuste Stimmung in den Industriegrundlagen dabei, dass sowohl Gold als auch Silber zulegten.
Marktüberblick
Edelmetalle: Spot-Gold stieg um 1,86% auf rund 4.602,99 US-Dollar je Unze und erreichte intraday ein Hoch bei 4.632,90 US-Dollar. Spot-Silber gewann 1,29%, um bei 68,97 US-Dollar je Unze zu landen, nachdem es kurzzeitig 70,14 US-Dollar erreicht hatte. Damit schnitt Silber insgesamt besser ab als Gold – dank einer knappen Industrieliefer-Erzählung.
Aktien & Makro: Die Wall Street erholte sich von einer volatilen Woche, wobei der S&P 500 um 0,4% zulegte und der Dow Jones 1,0% hinzugewann. Ein schwächerer US-Dollar-Index (unter 99,00 gefallen) glich die über 4,7% stabil gehaltenen Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen aus.
Geopolitik & Rohstoffe: Stockende US-Iran-Friedensgespräche und weniger Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus hielten den Ölpreis hoch. Brent lag nahe 93,29 US-Dollar/Barrel und WTI bei 84,34 US-Dollar/Barrel.
Technische Schlüsselmarken
Gold Spot-Preis: 4.602,99
Erster Widerstand: 4.653,25
Nächster Widerstand: 4.852,91
Erster Support: 4.453,59
Nächster Support: 4.382,83
Silber Spot-Preis: 68,97
Erster Widerstand: 70,14
Nächster Widerstand: 71,56
Erster Support: 66,29
Nächster Support: 64,20
Während anhaltend hohe Rohölpreise die Inflationsrisiken aktiv halten und die Erwartungen an Zinssenkungen begrenzen, zeigen Edelmetalle weiterhin eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit als defensive Anlagen. Anleger richten ihren Fokus nun auf die bevorstehenden US-Inflationsdaten (Juli, PCE) sowie auf die für Jackson Hole geplanten Ausführungen von Fed-Vorsitz Kevin Warsh als nächsten großen richtungsweisenden Impuls.
#GoldMarket #SilverRally #Commodities #FinancialMarkets #PreciousMetals
$XAU
$XAG
Edelmetalle beendeten die Woche mit einer starken Tendenz, angetrieben durch einen schwächeren US-Dollar, Absicherungsgeschäfte im Hinblick auf fiskalische Risiken und anhaltende geopolitische Spannungen in der Straße von Hormus. Trotz anhaltendem Druck durch erhöhte US-Staatsanleiherenditen half eine starke Nachfrage nach sicheren Häfen sowie eine robuste Stimmung in den Industriegrundlagen dabei, dass sowohl Gold als auch Silber zulegten.
Marktüberblick
Edelmetalle: Spot-Gold stieg um 1,86% auf rund 4.602,99 US-Dollar je Unze und erreichte intraday ein Hoch bei 4.632,90 US-Dollar. Spot-Silber gewann 1,29%, um bei 68,97 US-Dollar je Unze zu landen, nachdem es kurzzeitig 70,14 US-Dollar erreicht hatte. Damit schnitt Silber insgesamt besser ab als Gold – dank einer knappen Industrieliefer-Erzählung.
Aktien & Makro: Die Wall Street erholte sich von einer volatilen Woche, wobei der S&P 500 um 0,4% zulegte und der Dow Jones 1,0% hinzugewann. Ein schwächerer US-Dollar-Index (unter 99,00 gefallen) glich die über 4,7% stabil gehaltenen Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen aus.
Geopolitik & Rohstoffe: Stockende US-Iran-Friedensgespräche und weniger Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus hielten den Ölpreis hoch. Brent lag nahe 93,29 US-Dollar/Barrel und WTI bei 84,34 US-Dollar/Barrel.
Technische Schlüsselmarken
Gold Spot-Preis: 4.602,99
Erster Widerstand: 4.653,25
Nächster Widerstand: 4.852,91
Erster Support: 4.453,59
Nächster Support: 4.382,83
Silber Spot-Preis: 68,97
Erster Widerstand: 70,14
Nächster Widerstand: 71,56
Erster Support: 66,29
Nächster Support: 64,20
Während anhaltend hohe Rohölpreise die Inflationsrisiken aktiv halten und die Erwartungen an Zinssenkungen begrenzen, zeigen Edelmetalle weiterhin eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit als defensive Anlagen. Anleger richten ihren Fokus nun auf die bevorstehenden US-Inflationsdaten (Juli, PCE) sowie auf die für Jackson Hole geplanten Ausführungen von Fed-Vorsitz Kevin Warsh als nächsten großen richtungsweisenden Impuls.
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