Malaysia Airlines hat für alle aktiven Piloten die verpflichtende Drogenscreening-Untersuchung abgeschlossen, wobei alle Ergebnisse negativ waren, nachdem ein Pilot am 28. Juli in Jakarta wegen des Verdachts auf Drogenschmuggel verhaftet worden war, wie Jiemian News berichtet. Die Fluggesellschaft erklärte, die nächste Phase habe am 18. August begonnen und umfasst rund 2.840 Kabinenmitarbeiter von Malaysia Airlines; die Fertigstellung ist bis zum 3. September vorgesehen.
Die Tochtergesellschaft der Gruppe, Firefly, führt außerdem Screenings für Piloten und Kabinenpersonal durch. Stand 15. August wurden bereits mehr als die Hälfte ihrer 158 Piloten und 163 Kabinenmitarbeiter untersucht; alle abgeschlossenen Tests fielen negativ aus, und die verbleibenden Überprüfungen sollen bis zum 25. August abgeschlossen sein. Die Malaysia-Airlines-Gruppe erklärte, die Maßnahmen seien Teil strengerer Sicherheits- und Tauglichkeitskontrollen für den Dienst.
Jiemian News berichtete, dass bei der am 28. Juli erfolgten Festnahme ein 39-jähriger Malaysia-Airlines-Pilot in Jakarta beteiligt war. Dort fanden indonesische Zollbeamte in seinem Gepäck etwa 26 Kilogramm Ecstasy und eine geringe Menge Methamphetamin. Ein Urintest war positiv auf Kokain, Methamphetamin und Ecstasy. Die Gruppe erklärte später, er sei nicht der ausführende Pilot gewesen, sondern ein Beobachter im Cockpit, und der Flug sei sicher von zwei qualifizierten Piloten durchgeführt worden.
Malaysia Airlines Group teilte am 10. August mit, dass es sein System zur Sicherheits- und Lufttüchtigkeitsaufsicht verstärkt habe und von allen Malaysia-Airlines-Piloten verpflichtende Drogentests verlangt würden. Die Gruppe meldete für das Gesamtjahr 2025 einen Umsatz von 14,5 Milliarden Ringgit und einen Nettogewinn von 137 Millionen Ringgit, nach 54 Millionen Ringgit im Jahr 2024, was das vierte Jahr in Folge mit operativem Gewinn markiert.
