Laut Wallstreetcn sagten die Wells-Fargo-Ökonomen Tom Porcelli und Michael Pugliese, dass die Entscheidung des US-Finanzministeriums, sein Programm zum Rückkauf langlaufender Anleihen mindestens zu verdoppeln, durch eine Erhöhung der Ausgabe kurzfristiger Schuldtitel finanziert werden müsse. Sie bezeichneten dies als einen „großen Wetteinsatz“ auf niedrigere kurzfristige Zinsen. Sie sagten, kurzfristige Zinsen könnten nur dann fallen, wenn die Inflation hartnäckig bleibt und die Erwartungen für den neutralen Zinssatz weiter steigen; außerdem schrieben sie, dass eine Verkürzung der gewichteten durchschnittlichen Laufzeit der Staatsanleihen riskant sei, wenn das Haushaltsdefizit 6 % des BIP beträgt und die Zinskosten sich auf historischen Höchstständen befinden. Sie fügten hinzu, dass Liquiditäts-Rückkaufinstrumente nicht dazu gedacht seien, als „Duration-Support-Tools“ zu dienen, selbst wenn die anfängliche Reaktion positiv sein mag, und dass der Markt dies über die lange Sicht möglicherweise nicht so sehen wird.
