IBM hat zwei modulare kryogene Anlagen verbunden und gemeinsam abgekühlt und daraus eine einzige ultrakalte Umgebung für die Skalierung fehlertoleranter Quanten-Systeme geschaffen.

Zwei Module sind für die Verbindung von Hunderten Quantenchips im Rahmen einer leistungsfähigeren Infrastruktur ausgelegt. Laut IBM dauerte das Abkühlen auf 4 K weniger als fünf Tage, danach erreichte das System eine Temperatur unter 15 mK.

Das Unternehmen behauptet, dass jeder Vakuumgehäuse bis zu 12-mal mehr Platz für die Verkabelung bietet als in den am häufigsten verwendeten Quanten-Software- oder -Hardware-Systemen des Unternehmens. Das soll die Anzahl der Verbindungen zwischen den Chips innerhalb der Module und zwischen ihnen erhöhen.

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Die Architektur sieht die Verwendung von „L-förmigen Kupplungen“ (L-Couplers) für die direkte Kopplung einzelner Quantenchips vor. Später, im Jahr 2026, plant IBM, in die Module Prozessoren von IBM Quantum Nighthawk für erweitertes Testen zu installieren.

Bis zum Jahr 2027 plant das Unternehmen, mehrere Prozessoren über L-Coupler in ein System zu verbinden – mit mindestens 1000 programmierbaren Qubits. Zum Start von IBM Quantum Starling im Jahr 2029 rechnet IBM damit, in jedem Modul Tausende von Qubits unterzubringen.

Die Pläne für IBM Quantum Starling stellte IBM im Jahr 2025 zusammen mit einem neuen Fehlerkorrekturcode vor. Die Verbindung zweier kryogener Module nennt das Unternehmen den nächsten Schritt auf dieser Roadmap.

Zur Erinnerung: Im Juli sagte der CEO von IBM, Arvind Krishna, dass sich die Investitionen in Quantencomputing ab 2028 oder 2029 deutlich auf Umsatz und Gewinn des Unternehmens auswirken würden.

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