Als ich sah, dass Citi einen Bitcoin-Custody-Service einführt, war meine erste Reaktion: Die traditionelle Finanzwelt hat gegenüber $BTC offenbar die Testphase bereits hinter sich gelassen. Custody klingt nicht besonders aufregend, ist aber eine zentrale Compliance- und Audit-Voraussetzung, die Institutionen erfüllen müssen, wenn sie BTC halten. Früher wollten viele große Gelder nicht etwa keinen BTC, sondern sie blieben an genau dieser Kette hängen: Custody, Abwicklung und Versicherung. Dass eine Bank mit dieser Größenordnung wie Citi einsteigt, schafft für BTC im Grunde eine breitere, stärker regulierte Eintrittsroute. Das sehe ich nicht als reines kurzfristiges Plus. Entscheidend ist vielmehr die strukturelle Veränderung: Mehr Custody-Angebot drückt die Gebühren, senkt die Hürden und ermöglicht es mehr konservativen Investoren, BTC nach und nach beizumischen. Gleichzeitig wird dieser Bereich sehr schnell stark umkämpft sein; Banken, Broker und etablierte Custody-Anbieter werden ihre Angebote verstärken. Meine Kernannahme ist: Solche Ereignisse ziehen den Preis nicht sofort nach oben, aber sie machen die Inhaberstruktur von BTC weiter institutioneller—und genau das ist ein Teil des langfristigen Werts.