Nike hat dieses Monats-K-Chart—schaut man es sich an, bekommt man sofort ein ungutes Gefühl.
Der Tiefpunkt von 2019 lag bei 23 US-Dollar. Von dort ging es über Jahre bis Anfang 2022 auf 165 US-Dollar—in drei Jahren ein Plus von mehr als dem Sechsfachen. Danach folgte ein langes, zähes Abwärtsrutschen. Mittlerweile liegt der Kurs bei 39 US-Dollar, vom Hoch aus sind es 76% Rückgang.
Noch schmerzhafter ist die Linien-/Durchschnittsanordnung. MA5 liegt bei 42, MA10 bei 51, MA20 bei 59 und MA30 bei 66. Alle vier Linien sind vollständig bärisch nach unten ausgerichtet, der Kurs liegt ganz unten und scheint festzukleben. Wenn so ein Muster auf dem Monatschart auftaucht, heißt das: Große Gelder sind schon lange aus dem Markt gelaufen.
Gestern fiel der Kurs an einem Tag erneut um 4% und schloss bei 39,09. Im Afterhours- und Nachtmarkt gab es zwar eine kleine Erholung (+0,4% ungefähr), aber das ist nur ein schwacher Gegenbewegungsrückschlag innerhalb des Abwärtstrends.
Das Problem bei Nike ist nicht, dass die Marke nicht mehr funktioniert. Es schrumpft vielmehr das gesamte Konsum-Segment. Das Wachstum im Bereich Sportschuhe/-bekleidung verlangsamt sich, der Lagerdruck ist immer noch nicht verdaut. Dazu kommt ein zunehmender Wettbewerb bis zur Verdrängung (On, Hoka und andere neue Marken nehmen Marktanteile weg). Der Bewertungs-Korridor, den der Markt vorgibt, sinkt daher dauerhaft.
Mit einer Marktkapitalisierung von 57,9 Mrd. US-Dollar und einem PE (TTM) von 18 wirkt es zwar nicht teuer—aber „günstig“ hat eben auch seinen Grund. Sobald auf Monatschart-Niveau ein Trend entsteht, braucht eine Umkehr im Grunde klare Signale aus den Fundamentaldaten. Davon ist derzeit noch nichts zu sehen.
So ein Papier ist jetzt nicht zum Antizyklischen Nachkaufen geeignet, sondern eher als Beobachtungsobjekt. Wartet darauf, dass es mit Volumen wieder über MA5 steht (in der Nähe von 42 US-Dollar)—erst dann sollte man neu darüber nachdenken, es wieder stärker im Blick zu haben.
Der Tiefpunkt von 2019 lag bei 23 US-Dollar. Von dort ging es über Jahre bis Anfang 2022 auf 165 US-Dollar—in drei Jahren ein Plus von mehr als dem Sechsfachen. Danach folgte ein langes, zähes Abwärtsrutschen. Mittlerweile liegt der Kurs bei 39 US-Dollar, vom Hoch aus sind es 76% Rückgang.
Noch schmerzhafter ist die Linien-/Durchschnittsanordnung. MA5 liegt bei 42, MA10 bei 51, MA20 bei 59 und MA30 bei 66. Alle vier Linien sind vollständig bärisch nach unten ausgerichtet, der Kurs liegt ganz unten und scheint festzukleben. Wenn so ein Muster auf dem Monatschart auftaucht, heißt das: Große Gelder sind schon lange aus dem Markt gelaufen.
Gestern fiel der Kurs an einem Tag erneut um 4% und schloss bei 39,09. Im Afterhours- und Nachtmarkt gab es zwar eine kleine Erholung (+0,4% ungefähr), aber das ist nur ein schwacher Gegenbewegungsrückschlag innerhalb des Abwärtstrends.
Das Problem bei Nike ist nicht, dass die Marke nicht mehr funktioniert. Es schrumpft vielmehr das gesamte Konsum-Segment. Das Wachstum im Bereich Sportschuhe/-bekleidung verlangsamt sich, der Lagerdruck ist immer noch nicht verdaut. Dazu kommt ein zunehmender Wettbewerb bis zur Verdrängung (On, Hoka und andere neue Marken nehmen Marktanteile weg). Der Bewertungs-Korridor, den der Markt vorgibt, sinkt daher dauerhaft.
Mit einer Marktkapitalisierung von 57,9 Mrd. US-Dollar und einem PE (TTM) von 18 wirkt es zwar nicht teuer—aber „günstig“ hat eben auch seinen Grund. Sobald auf Monatschart-Niveau ein Trend entsteht, braucht eine Umkehr im Grunde klare Signale aus den Fundamentaldaten. Davon ist derzeit noch nichts zu sehen.
So ein Papier ist jetzt nicht zum Antizyklischen Nachkaufen geeignet, sondern eher als Beobachtungsobjekt. Wartet darauf, dass es mit Volumen wieder über MA5 steht (in der Nähe von 42 US-Dollar)—erst dann sollte man neu darüber nachdenken, es wieder stärker im Blick zu haben.
