Apple hat angekündigt, dass es eine 5%ige Kommissionsgebühr für App-Stores von Drittanbietern erheben wird, die innerhalb der Europäischen Union operieren, wie CNBC berichtet. Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Vorgehens, um den Digital Markets Act (DMA) der EU einzuhalten, der darauf abzielt, den Wettbewerb zu fördern und Verbrauchern mehr Auswahl im digitalen Markt zu geben.
Das Unternehmen erklärte, dass die neue Regelung für alternative App-Stores gelten wird, die in der EU gestartet werden oder dort bereits in Betrieb sind, und dass sie für In-App-Käufe gilt, die über diese Stores getätigt werden. Apple stellte klar, dass Apps, die über den eigenen App Store mit Apples Zahlungssystem gekauft werden, weiterhin einer 26%igen Kommission auf digitale Güter unterliegen und damit seine übliche Gebühr für Transaktionen im eigenen Haus beibehält.
Apple betonte, dass diese Änderung dazu dienen soll, anhaltende Streitigkeiten mit europäischen Aufsichtsbehörden bezüglich der Praktiken im App Store beizulegen. Das Unternehmen sieht die neue 5%-Gebühr als faire und transparente Möglichkeit, Drittanbieter-Entwickler zu unterstützen und die Einhaltung der EU-Vorschriften sicherzustellen. Zugleich signalisiert sie einen Wandel in Apples Ansatz für die Regeln im App Store und richtet sich nach dem Regulierungsdruck, der darauf abzielt, sein Ökosystem stärker zu öffnen.
Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Aufmerksamkeit für große Technologieunternehmen in der EU und anderswo. Dabei wollen Aufsichtsbehörden einen fairen Wettbewerb fördern und monopolistisches Verhalten verhindern. Branchenbeobachter werden genau beobachten, wie sich Apples neue Richtlinien auf die Landschaft für App-Entwickler und digitalen Handel in ganz Europa auswirken. #Apple #EU #DigitalMarketsAct