Ich habe schon lange darüber nachgedacht, wie man für die eigene Stablecoin-Position eine Strategie findet, die aktiver ist als nur Coins zu halten und Zinsen zu kassieren. Dann bin ich bei TermMax auf ein Konfigurationstool gestoßen, das Marktmachern diese Möglichkeit eröffnet – und ich habe versucht, die Logik einmal sauber nachzuvollziehen.
Die meisten Lending-Protokolle haben Zinskurven, die im Protokoll selbst fest vorgegeben sind. Nutzer können die Zinsen dann nur passiv aus dem angebotenen Pool übernehmen. Bei TermMax ist das anders: Es erlaubt Market Maker (Curators), selbst Range Orders zu konfigurieren – also festzulegen, in welchem Zinsbereich und für welche Laufzeiten sie Liquidität bereitstellen wollen. Sogar die Rollenwahl ist möglich: man kann nur verleihen, nur borgen oder auch beidseitig quotieren. Im Kern verlagert diese Logik die Macht, die zuvor beim Protokoll lag („das Protokoll bestimmt den Zinssatz“), auf Market Maker, die bereit sind, ihre Position aktiv zu managen. Für Nutzer ist das nicht mehr nur das reine Bereitstellen von Kapital, sondern sie können zu einer Seite werden, die aktiv Preise festlegt.
Anfangs dachte ich, das sei im Grunde dasselbe wie das „Anpassen von Zinskurven“ in anderen Protokollen. Erst beim genaueren Hinsehen habe ich den entscheidenden Unterschied erkannt: Die Kombination aus Fixzins und fester Laufzeit macht die Quote-Strategie eines Market Makers viel stärker ähnlich dem Bond-Marktmachen im traditionellen Finanzbereich – und weniger wie das in DeFi übliche AMM-Modell, das typischerweise passiv Slippage akzeptiert. So kann man wie im klassischen Fixed-Income-Markt für unterschiedliche Laufzeiten unterschiedliche Preise stellen, eine komplette eigene Renditekurve aufbauen, statt nur einen Zinsparameter zu „drehen“.
Aber der Preis für die verlagerten Entscheidungskompetenzen ist hoch: Market Maker müssen wirklich verstehen, wie man für unterschiedliche Laufzeiten Preisbildung betreibt. Wenn die Quotes unvernünftig sind, wird entweder zu wenig Kapital genutzt (weil die Kurse zu hoch sind und niemand leiht) – oder man gibt am Ende zu viel vorteilhaft nach (weil die Quotes zu niedrig sind), wodurch man selbst Geld verliert. Diese Einstiegsschwelle ist deutlich höher als bei der einfachen Einzahlung in einen Pool mit fixen Erträgen. Für den Durchschnittnutzer dürfte das daher kaum praktikabel sein. Dieses Tool wirkt derzeit eher wie etwas, das für professionelle Institutionen und erfahrene Market-Making-Teams gedacht ist – nicht für Retail, der einfach reingeht und selbst konfiguriert. Retail würde dabei sehr wahrscheinlich am Ende nur Liquidität für andere liefern.
Ich werde erst einmal abwarten, beobachten, wie andere das konfigurieren, und versuchen, die Details dieser Preislogik wirklich zu durchschauen. Danach überlege ich, ob ich selbst auch aktiv Market Making betreiben möchte.
Seid ihr eher bereit, passiv Zinsen akzeptierendes Kapital bereitzustellen, oder wollt ihr euren Aufwand investieren, die Quotes selbst zu konfigurieren, um Market Maker zu sein?
@TermMax #TermMax
Die meisten Lending-Protokolle haben Zinskurven, die im Protokoll selbst fest vorgegeben sind. Nutzer können die Zinsen dann nur passiv aus dem angebotenen Pool übernehmen. Bei TermMax ist das anders: Es erlaubt Market Maker (Curators), selbst Range Orders zu konfigurieren – also festzulegen, in welchem Zinsbereich und für welche Laufzeiten sie Liquidität bereitstellen wollen. Sogar die Rollenwahl ist möglich: man kann nur verleihen, nur borgen oder auch beidseitig quotieren. Im Kern verlagert diese Logik die Macht, die zuvor beim Protokoll lag („das Protokoll bestimmt den Zinssatz“), auf Market Maker, die bereit sind, ihre Position aktiv zu managen. Für Nutzer ist das nicht mehr nur das reine Bereitstellen von Kapital, sondern sie können zu einer Seite werden, die aktiv Preise festlegt.
Anfangs dachte ich, das sei im Grunde dasselbe wie das „Anpassen von Zinskurven“ in anderen Protokollen. Erst beim genaueren Hinsehen habe ich den entscheidenden Unterschied erkannt: Die Kombination aus Fixzins und fester Laufzeit macht die Quote-Strategie eines Market Makers viel stärker ähnlich dem Bond-Marktmachen im traditionellen Finanzbereich – und weniger wie das in DeFi übliche AMM-Modell, das typischerweise passiv Slippage akzeptiert. So kann man wie im klassischen Fixed-Income-Markt für unterschiedliche Laufzeiten unterschiedliche Preise stellen, eine komplette eigene Renditekurve aufbauen, statt nur einen Zinsparameter zu „drehen“.
Aber der Preis für die verlagerten Entscheidungskompetenzen ist hoch: Market Maker müssen wirklich verstehen, wie man für unterschiedliche Laufzeiten Preisbildung betreibt. Wenn die Quotes unvernünftig sind, wird entweder zu wenig Kapital genutzt (weil die Kurse zu hoch sind und niemand leiht) – oder man gibt am Ende zu viel vorteilhaft nach (weil die Quotes zu niedrig sind), wodurch man selbst Geld verliert. Diese Einstiegsschwelle ist deutlich höher als bei der einfachen Einzahlung in einen Pool mit fixen Erträgen. Für den Durchschnittnutzer dürfte das daher kaum praktikabel sein. Dieses Tool wirkt derzeit eher wie etwas, das für professionelle Institutionen und erfahrene Market-Making-Teams gedacht ist – nicht für Retail, der einfach reingeht und selbst konfiguriert. Retail würde dabei sehr wahrscheinlich am Ende nur Liquidität für andere liefern.
Ich werde erst einmal abwarten, beobachten, wie andere das konfigurieren, und versuchen, die Details dieser Preislogik wirklich zu durchschauen. Danach überlege ich, ob ich selbst auch aktiv Market Making betreiben möchte.
Seid ihr eher bereit, passiv Zinsen akzeptierendes Kapital bereitzustellen, oder wollt ihr euren Aufwand investieren, die Quotes selbst zu konfigurieren, um Market Maker zu sein?
@TermMax #TermMax
愿意主动做市,多花精力换更高收益是值得的
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更愿意被动,专业定价这事交给懂行的人做更省心
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先观望,等看到足够多成功案例再考虑要不要下场
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