#dusk $DUSK @Dusk

Ich habe früher „Tokenisierung“ und „native Emission“ als Synonyme benutzt. Als ich die Dusk-Dokumentation sorgfältig gelesen habe, ist mir klar geworden, dass das ein ziemlich großer Fehler war.

Tokenisierung bedeutet: Man nimmt ein bereits existierendes Asset – also eine Aktie, eine Anleihe, einen Fonds – und „verpackt“ es dann als Token auf der Onchain-Seite. Das eigentliche Basis-Asset bleibt jedoch im alten System; die Chain spiegelt es nur wider.

Native Emission ist anders: Ein Teil des Lebenszyklus des Assets – vom Zeitpunkt der Emission bis zum Besitz – wird direkt auf die Onchain-Ebene übertragen, ohne dass eine Zwischenschicht die Realität abbilden muss.

Das Problem ist nicht, ob die Technologie native Emission leisten kann. Die Frage ist, ob der Emittent über ausreichende Lizenzen und eine passende Produktstruktur verfügt, um das rechtmäßig zu tun. Dusk baut die Infrastruktur so, dass, wenn die Bedingungen erfüllt sind – die dafür vorgesehene Plattform ist lizenziert, das Produkt entspricht den Vorgaben – native-Emissionsprozesse laufen können, statt sich auf eine rein oberflächliche Tokenisierung zu beschränken.

Die Frage ist nicht, ob RWA auf die Chain kommen. Die Frage ist, wie viele RWA derzeit nur „wrapped“ werden, aber noch nicht wirklich onchain leben?