#dusk $TUT $XPIN $DUSK @Dusk

Das Dämmerungs-Objekt, dem ich hier misstraue, ist die öffentliche Citadel-Session.

Nicht, weil die Zugangsdaten geleakt wurden.

Das ist nicht passiert.

Der ZK-Beweis von Dusk tat genau das, wofür er gedacht war. Signierte Attribute bleiben verborgen. Details des Lizenzanbieters bleiben außerhalb des öffentlichen Datenflusses. Der Service Provider erhält eine gültige Session, ohne dass das komplette Investorendossier ihm auf den Schoß gekippt wird.

Schon gut.

Dann taucht diese Session aber immer wieder auf.

Dasselbe Dusk-Citadel-Objekt bei späteren Aktionen des Service Providers. Ähnliche grobe Zeitpunkte. Gleicher Anwendungs-Pfad.

Und ich bemerkte, dass ich Vorkommen bereits zählte, bevor ich überhaupt etwas Nützliches über den Investor wusste.

Das... ist keine beruhigende Angewohnheit.

Ich hatte die öffentliche Session wie einen Wegwerf-Koordinationsbeleg behandelt.

Für denjenigen, der sie immer wieder sieht, ist sie aber nicht wegwerfbar.

Bei Dusk erfüllen der ZK-Zugangsdatenbeweis und die öffentliche Citadel-Session unterschiedliche Aufgaben. Citadel hält die signierten Attribute aus dem Flow des Service Providers heraus und hinterlässt dann ein Session-Objekt, um das sich die Anwendung tatsächlich koordinieren kann.

Praktisch.

Doch Koordinationszustand bleibt Zustand.

Wenn man ihn oft genug wiederverwendet, fängt die Analytics-Schicht des Dusk Service Providers an, Aktionen um denselben Session-Trail miteinander zu korrelieren. Dann wird eine dieser Korrelationen zu einer Review-Flag. Die nächste Aktion kommt herein und plötzlich beeinflusst dieses alte Koordinationsobjekt, wie der Investor behandelt wird.

Niemand hat die Zugangsdaten offengelegt.

Niemand hat die signierten Attribute enthüllt.

Und trotzdem trägt die nächste Entscheidung jetzt Informationen weiter, die aus dem Muster der öffentlichen Session gelernt wurden.

Sehr private Zugangsdaten.

Ziemlich gesprächiger Koordinations-Trail.

Das ist der Teil, der mich immer wieder ankratzt.

Denn die Session ist nicht fehlgeschlagen. Citadel hat die Lizenz nicht geleakt. Der Ablauf beim Service Provider hat funktioniert.

Und irgendwie hat das, was nach Abschluss der Privatsphäre-Mechanik sichtbar geblieben ist, begonnen, selbst Verhaltensarbeit zu leisten.

Die Citadel-Lizenz wurde nie öffentlich.

Die nächste Entscheidung des Dusk Service Providers hat immer noch aus dem Session-Trail gelernt.

Also welcher Teil dieses Trails sollte eigentlich harmloses Metadatenrauschen sein?

@Dusk #Dusk