Die USA erwägen, von ihren Partnern zu verlangen, zwischen zwei von den USA und China geführten KI-Rahmenwerken zu wählen. Wenn das letztlich umgesetzt wird, bedeutet das: Der KI-Wettbewerb tritt in eine neue Phase ein – nicht mehr nur um Chips und um Modelle, sondern um das gesamte KI-Ökosystem.
USA: Pax Silica konzentriert sich besonders auf die KI-Lieferkette, Halbleiter, wichtige Rohstoffe und Technologie-Partner.
China: WAICO hat bereits mit 29 Ländern Vereinbarungen unterzeichnet und in Shanghai die Weltorganisation für künstliche Intelligenz gegründet. Peking betont stärker die Zusammenarbeit in der KI, die Talentförderung und die Unterstützung von Entwicklungsländern dabei, die Nutzung von KI-Technologien auszuweiten.
Wirklich beachtenswert ist: KI braucht inzwischen nicht nur GPUs. Sie braucht auch: Chips – Strom – Rechenzentren – wichtige Rohstoffe – Daten – Modelle – Märkte. Wer mehr Glieder kontrolliert, hat einen größeren Wettbewerbsvorteil im KI-Bereich. Und Kasachstan ist derzeit, wie Reuters bestätigt hat, gleichzeitig an zwei Rahmenwerken beteiligt. Falls die USA von Partnern wirklich verlangen, „auf eine Seite zu wechseln“, müssen auch Länder wie Vietnam, die eine offene Wirtschaft und vielfältige Handelsbeziehungen haben, das genau im Blick behalten. Denn in Zukunft müssen Unternehmen möglicherweise bedenken: Woher kommen die Chips? Wo werden die KI-Modelle entwickelt? Wo werden die Daten gespeichert? Kann diese Technologie in den Zielmarkt gelangen?
Der KI-Wettbewerb entwickelt sich von „wessen Modell ist stärker“ zu „wer ein größeres KI-Ökosystem aufbauen kann“. Dieses globale KI-Ringen – vielleicht fängt es gerade erst an.#美国拟迫各国在美中AI阵营选边