Laut CNBC wechseln Anleger in kurzfristige Anlagen, insbesondere in ultrakurze Rentenfonds. Hintergrund ist die Sorge, dass der Aktienmarkt ins Wanken geraten könnte, und dass langfristige US-Treasuries inzwischen nicht mehr die Diversifizierungsvorteile bieten, die sie einst hatten. Christopher Coolidge, Chief Investment Officer bei Brookwood Investment Group, sagte, Anleger seien nach einem der stärksten Aktienmärkte der Geschichte stärker um das Risiko von Kursrückgängen besorgt. Brookwood habe in seinen Modellportfolios die Barmittelquote auf etwa 5 % von rund 2 % im Juni erhöht. Ultrakurze Renten-ETFs verzeichneten im Juli Zuflüsse in Höhe von 12,8 Milliarden US-Dollar, wie Morningstar Direct berichtet. Coolidge sagte, sie böten 75 bis 110 Basispunkte mehr als Geldmarktfonds-ETFs mit ähnlicher Duration und Zinsrisikosensitivität. Morningstar zufolge gehören der Baird Ultra Short Bond Fund (BUBIX) und der JPMorgan Ultra-Short Income ETF (JPST) zu den besten ultrakurzen Rentenfonds, die man 2026 kaufen kann. Auch Geldmarkt-ETFs gewinnen an Zugkraft: Die Vermögenswerte in den neun US-Fonds erreichten zum Ende des Juli 24 Milliarden US-Dollar, während Geldmarktfonds (Sondervermögen) 7,7 Billionen US-Dollar hielten.