SKHYNIX ist jetzt in der Nähe von 1171u. Diese Bewegung kam von etwas über 1000 hoch auf 1209, danach hat sich der Kurs an den Hochs noch zwei bis drei Tage seitwärts „eingeschliffen“. Heute sieht es immer noch nach keiner klaren Richtung aus.

Zuerst das Fazit: An dieser Stelle beobachte ich nur. Hinterherlaufen (Long nachsetzen) lohnt sich nicht, und es gibt auch keinen Grund, sofort leer zu gehen.

Vom Chart her wirkt es zwar nicht schwach: Die Kaufseite im Orderbuch ist ungefähr 40 % dicker als die Verkaufsseite. Das Verhältnis der Netto-Longs bei den großen Kontrakthändlern kommt schnell an etwa 70 % heran. Die Funding-Rate ist im Grunde bei Null. Die Bären drücken nicht wirklich.

Die Coins/Positionen sind also weiterhin in der Hand der Bullen.

Das Problem liegt jedoch im „echten Geld“. Bei den Spothandelsströmen gibt es keine einzige große Netto-Zuflusskerze. Auf dem Weg von 1000 auf 1209 wurde der Kurs im Wesentlichen durch Kontrakte nach oben geschoben; der Spot hat nicht mitgezogen. Zudem verläuft der Vier-Stunden-Chart flach, während der Tageschart ins Minus gedreht hat. Auch die aktive成交menge ist im Vergleich zu zuvor um mehr als 10 % zurückgegangen – die Dynamik ist abgeflaut.

Ganz einfach: Der Futures-Markt hält den Preis, aber der Spot-Markt erkennt ihn nicht an. Selbst wenn die Positionen noch innerhalb eines Tages um 6,6 % gestiegen sind, ist das vor allem durch Hebel aufgebaut, nicht durch echte Kaufnachfrage. Diese Long-Positionen wirken zwar im Vorteil, hängen aber in der Luft.

Deshalb treffe ich erst mal keine Entscheidung. Entweder kehrt das Spot-Kapital zurück und der Kurs wird mit Volumen über 1209 hinaus gedrückt – dann ist es wirklich eine Trendwende nach Stärke. Oder die Unterstützung an den Hochs hält nicht und es bricht durch das Kaufangebot darunter – dann verstärkt der Hebel die Volatilität. Bis die Antwort da ist, ist Zuschauen angenehmer als dem Kurs hinterherzulaufen.

#skhynix $SKHYNIX