Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten erstmals seit Ende Juli hintereinander zwei Abflusstage — am Mittwoch gingen 144,7 Mio. USD ab, am Donnerstag weitere 61,1 Mio. USD — und BTC ist heute Morgen unter 63.000 USD gerutscht.

Bemerkenswert ist dabei die Divergenz: Der dieswöchige schwächer als erwartete CPI-Datensatz ist genau die Art von Konjunkturdaten, die normalerweise als „risk-on“ interpretiert wird. Gold und Silber haben diese Nachfrage aufgefangen und sind gestiegen. Bitcoin dagegen nicht. Stattdessen handelt die Kryptowährung wie Rohöl (WTI über 82 USD) und steigende Renditen von Staatsanleihen, was darauf hindeutet, dass BTC aktuell als zinssensitiver (Rate-Duration-)Vermögenswert bepreist wird — nicht als Inflationsschutz.

Wenn diese Einschätzung stimmt, ist der nächste Hinweis nicht der CPI-Kalender, sondern die 10-jährige Rendite. Gewichten Ihre Modelle aktuell Renditen stärker als Inflationsdaten für BTC, oder ist das weiterhin nur Rauschen innerhalb der Spanne?

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