Bitcoin News teilte auf X mit, dass die 256 Foundation das 256 Red Team Security-Projekt gestartet hat, um ASIC-Miner-Firmware mithilfe von Reverse Engineering, Live-Traffic-Erfassung und Abgleich auf Share-Ebene zu prüfen. Laut Odaily sagte das Team, es habe 41 Problemberichte eingereicht, die die ursprüngliche Bitmain-Firmware sowie Drittanbieter-Firmware von LuxOS, VNISH und Braiins OS abdecken.
Die gemeldeten Probleme umfassen nicht authentifizierte Factory-APIs, Pfade, die Root-Zugriff ermöglichen können, Standard-Zugangsdaten, integrierte SSH-Schlüssel des Herstellers sowie Updater, die die installierte Inhalte nicht verifizieren können. Forschende sagten, sie hätten Bitmain-Miner-Daemons dekompiliert und Live-Verbindungen überprüft und dabei keinen Hinweis auf Hashrate-Interzeption, Remote-Kill-Switches oder verdeckte Signale (Covert Beacons) in der ursprünglichen Bitmain-Firmware gefunden. Sie sagten, die Haupt-Risiken seien in Drittanbieter-Optimierungs-Firmware konzentriert.
Forschende haben drei verantwortungsvolle Meldungen an VNISH, Luxor und Braiins übermittelt und jeder Partei 30 Tage Zeit gegeben, zu reagieren, bevor eine öffentliche Offenlegung erfolgt. MicroBT, Canaan, Auradine, Bitdeer und ePIC werden als Nächstes geprüft.
