Laut Jin10 werden Strom-Futures für japanische Unternehmen zunehmend zu einem beliebten Instrument, um die Volatilität der Kraftstoffpreise zu steuern. Zudem ist das Handelsvolumen für kurzfristige Kontrakte auf der größten Handelsplattform des Landes seit vier Monaten in Folge gestiegen. Die European Energy Exchange (EEX) teilte mit, dass das kombinierte Handelsvolumen für Day-Ahead-, Wochenend- und Wochenkontrakte im Juli im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt wurde und nun mehr als 10.000 Lots beträgt. Damit wird ein zweiter monatlicher Rekord verzeichnet. Gleichzeitig hielt die EEX im Jahr 2025 97 % des Marktanteils am japanischen Markt für Strom-Futures. Der EEX-Forschungs- und Management-Manager Leo Takai sagte, dass es aufgrund der Auswirkungen der Iran-Krise für den Kraftstoffmarkt schwierig sei, verlässliche Prognosen zu erstellen, und dass mehr Marktteilnehmer einen Teil ihres Handelsfokus auf Futures verlagern. Er fügte hinzu, dass dieser Trend insbesondere bei Intraday-Kontrakten sichtbar sei; deren Preise im Juni und Juli neue Rekordhöhen erreicht hätten.