Gold ist etwas, das man in Krisenzeiten nutzen sollte, und in Zeiten des Leidens ist es der "letzte Rückhalt", den man hat. Aber wenn man bereits über 70 Prozent der vorhandenen Goldreserven verkauft hat, um für einen Krieg zu investieren, weiß jeder, dass die Lage nicht mehr gut ist. So passiert es derzeit in Russland.
Ich werde ein wenig darüber sprechen, wie Russlands "Währungsimperium", das jeder kennt, unter Druck gerät. Das betrifft nicht nur die Politik, sondern auch unser aller Lebenshaltungskosten und die Warenpreise.
1. Warum sind die Goldreserven im Notfallfonds gesunken?
In Russland gibt es einen sogenannten "National Wealth Fund (NWF)" - eine staatliche Notfallreserve. Das Geld aus dem Ölverkauf wird für die Zukunft angespart. Vor dem Krieg gab es in diesem Fonds leicht zugängliche liquide Mittel und Vermögenswerte in Höhe von über 113 Milliarden Dollar.
Jetzt, im Januar 2026, sind in diesem Fonds nur noch etwa 50 Milliarden Dollar übrig. Dieser Betrag ist mehr als die Hälfte ihres Notfallfonds. Es ist noch beunruhigender, dass über 71 Prozent der Goldreserven in diesem Fonds bereits für die Militärausgaben verkauft wurden.
2. Wenn die Militärausgaben höher sind als die Einnahmen aus dem Öl.
Jahrzehntelang hat Russland mit Öl und Erdgas überlebt. Aber jetzt hat sich die Situation geändert. Das Geld, das aus dem Öl, das als "ATM" betrachtet wurde, herauskommt, wird weniger, während die "Militärausgaben" zunehmen.
Laut Zahlen ist der Öl- und Gasumsatz Russlands bis 2025 um etwa 22 Prozent zurückgegangen. Im November allein ist er um bis zu 34 Prozent gesunken. Warum?
- Wegen der internationalen Sanktionen wird Öl zu einem niedrigeren Preis verkauft.
- Die Zahlungsverkehrs- und Transportwege werden schwieriger.
Früher gab es ein Gleichgewicht zwischen Einkommen und Ausgaben, aber jetzt ist das Budget viel höher als prognostiziert. Wenn man es einfach betrachtet, ist jemand mit 10.000 Einkommen jetzt mit 50.000 Ausgaben konfrontiert. Deshalb müssen die vorhandenen Goldreserven verkauft werden.
3. 2026 im Mittelfeld - für Russland "rote Stufe".
Wenn wir so weitermachen wie bisher, schätzen Wirtschaftsexperten, dass bis Mitte 2026 die gesamten Geldmittel im Notfallfonds Russlands aufgebraucht sein könnten. Das ist eine große "Dead Line", die die Marktakteure und Weltführer beobachten müssen.
Wenn die Zeit kommt, gibt es nur noch 4 Optionen für die Wahlen in Russland.
1. Zuerst wird die Militärausgaben gesenkt. Das ist das geringste Risiko, das man derzeit nennen kann.
2. Der zweite Punkt ist, dass mehr Geldscheine gedruckt werden. Das könnte das Schlimmste sein. Es könnte Inflation verursachen und die Warenpreise unkontrollierbar steigen lassen.
3. Die dritte Maßnahme wird eine Steuererhöhung sein. Das Drücken von Steuern auf das Volk könnte die Wirtschaft in eine Rezession führen.
4. Der letzte Punkt ist, dass wir Schulden im Inland aufnehmen müssen. Das kann die Zinssätze erhöhen und die Wirtschaft in Schwierigkeiten bringen.
Egal welchen Weg du wählst, das Leiden wird da sein.
4. Was hat das mit uns zu tun?
Lass uns ein wenig darüber diskutieren. "Warum hat Russlands Geldmangel mit uns zu tun?" Das ist eine wichtige Frage. Tatsächlich ist Russland ein wichtiger "Spieler" im globalen Warenverkehr. Sie haben immer noch einige der Ressourcen, die die Welt benötigt.
Sie haben
- Der weltweite Urananteil beträgt 40 Prozent. (Wichtig für die Stromerzeugung)
- Der weltweite Weizenexport macht 24 Prozent aus. (Direkt verbunden mit den Preisen für Brot und Nudeln, die ihr konsumiert)
- Der weltweite Düngeranteil beträgt 18 Prozent. (Ohne das wird die Landwirtschaft leiden.)
- Der weltweite Palladiumanteil beträgt 40 Prozent. (Unverzichtbar für die Herstellung von Telefonen, Autos)
Deshalb ist die wirtschaftliche Notlage Russlands, die Banken in den "Financial Contagion" stürzt, beängstigender als der "Supply Shock", bei dem Waren fehlen werden.
Also verkauft Russland jetzt Gold, weil die Preise nicht ausreichen, um den Krieg fortzusetzen. Aber Gold ist wie eine Ware, und ein Notfallfonds kann an einem Tag wertlos werden. Die kommenden mittelfristigen Entwicklungen im Jahr 2026 könnten nicht nur für Russland, sondern auch für den globalen Markt eine große Wendung bringen.
Was wir beachten müssen, ist, dass die wirtschaftliche Notlage auf der anderen Seite der Welt bis zu unseren Töpfen mit Reis und Ölen Auswirkungen haben kann. Wir müssen die Situationen ständig im Auge behalten und uns darauf vorbereiten, dass die Preise für Waren schwanken.
Das Wichtige ist, dass selbst mächtige Länder nicht systematisch planen können, wenn es zu einem "Notfallfonds" kommt. Ich möchte auch, dass ihr eure Gedanken in den Kommentaren unten teilt.
