Was macht eine Blockchain-Architektur eigentlich anders?
Mit Dusk lautet die Antwort nicht: eine einzelne isolierte Funktion. Es geht darum, wie mehrere Ebenen so entworfen sind, dass sie zusammenarbeiten.
An der Grundlage steht DuskDS – die Konsens-Endgültigkeit und die Datenverfügbarkeits-Schicht des Netzwerks. Darauf aufbauend unterstützt Dusk zwei unterschiedliche Ausführungspfade: DuskVM, in dem Rust/WASM-Verträge direkt auf der Dusk L1 ausgeführt werden, und DuskEVM, das eine EVM-Umgebung bereitstellt und dabei DuskDS für Abrechnung (Settlement) und Datenverfügbarkeit nutzt.
Auch die Netzwerkschicht ist entscheidend. Dusk verwendet Kadcast, um Blöcke, Transaktionen und Konsensabstimmungen zu verbreiten. Sein strukturierter Ansatz soll die redundanten Nachrichten reduzieren und die Effizienz der Netzwerkkommunikation verbessern.
Dann gibt es noch die Transaktionsschicht. Moonlight bietet öffentliche, konto-basierte Transaktionen, während Phoenix ein abgeschirmtes UTXO-basiertes Modell bereitstellt. Das bedeutet: Privatsphäre wird nicht als nachträglicher Gedanke behandelt; sie ist Teil der Transaktionsarchitektur des Protokolls.
Diese Kombination ist es, was @Dusk
interessant macht, um sie zu analysieren. Anstatt jede Anwendung in ein einziges Ausführungsmodell zu zwingen, trennt Dusk Netzwerk, Konsens, Abrechnung (Settlement), Ausführung und Transaktions-Privatsphäre in ergänzende Komponenten.
$DUSK befindet sich in dieser Architektur als natives Asset für Transaktionsgebühren und Staking.
Die tiefergehende Frage ist: Gewährt diese modulare Architektur Dusk einen sinnvollen Vorteil, wenn sich die Blockchain-Infrastruktur weiterentwickelt?
#dusk