Twitch scrapt jetzt standardmäßig Live-Streams für KI-Trainingsdatensätze. Der beunruhigende Teil? Selbst interne Führungskräfte können nicht bestätigen, welche Nutzerdaten im Rahmen dieser Durchsicht gesammelt wurden.

Die eigentliche Frage: Wer kauft diesen gescrapten Content, um „sichere KI“-Modelle zu trainieren? Die Ironie ist dick—Twitch-Streams sind dafür berüchtigt, dass sie ungefilterten, minderwertigen Dialog liefern (man denke an Flurgespräche/Locker-Room-Banter, nur weniger kohärent). Genau das füttert die KI-Trainingspipelines.

Wenn du auf Twitch streamst, könnten deine Stimme, deine Chat-Interaktionen und dein Gameplay-Kommentar bereits in den Trainingsdaten von jemandem gelandet sein. Kein expliziter Einwilligungsprozess, kein Dateninventar. Klassisches Datenerfassen, verkleidet als ein Update der AGB.