CPI abgekühlt, aber Bitcoin konnte immer noch nicht ausbrechen. Das sagt dir, dass das Problem nicht allein bei der Inflation liegt. Die Veröffentlichung fiel zwar etwas schwächer aus, entsprach jedoch den Erwartungen, sodass der Markt Bestätigung bekam – keine echte Überraschung. Das reicht normalerweise nicht, um frische Käufer anzuziehen. BTC steckt weiterhin in der Spanne von 62.000 bis 66.000 US-Dollar, und Verkäufer tauchen weiterhin rund um 65.000 bis 66.000 US-Dollar auf. Die jüngste Ablehnung zeigt, dass die Spot-Nachfrage immer noch nicht stark genug ist, um den Preis durch den Widerstand zu drücken; zudem macht dünnere Liquidität beide Seiten anfällig für scharfe Short- bzw. Squeeze-Bewegungen. Das makroökonomische Umfeld hat sich zwar verbessert, aber nicht genug, um einen klaren Fed-Pivot festzuzurren. Dadurch rücken Renditen, der US-Dollar, die Beschäftigungsdaten und die nächste Inflationsablesung wieder in den Fokus. Solange die Zinswartung nicht noch entschiedener kippt, könnte Bitcoin gute Makro-News eher als Gelegenheit zum Verkauf von Stärke behandeln – statt weiter nach oben hinterherzulaufen. Die Karte ist weiterhin simpel: Ein täglicher Schlusskurs über 66.000 bis 67.000 US-Dollar würde beginnen, die Spanne aufzubrechen und 70.000 bis 72.000 US-Dollar wieder in den Blick zu rücken. Wenn diese Rückeroberung scheitert, bleibt 62.000 US-Dollar anfällig, wobei 60.000 als tieferer Support gilt. Für jetzt reicht ein schwächerer CPI allein nicht aus, um die Struktur zu verändern. $BTC