Sind große Summen wirklich vom Wind hergeweht?

In den frühen Tagen des Internets, bei der Zuteilung von Top-Level-Domains nach Ländern und Regionen:
Die USA bekamen .us
Südkorea bekam .kr
China bekam .cn
……

Zwei unscheinbare kleine Orte:
Tuvalu bekam .tv,
Anguilla bekam .ai.

Niemand hätte gedacht, dass diese beiden Domains Jahrzehnte später zu einer „Druckmaschinen“-Quelle werden würden.

Mit dem Aufkommen von Videos und Livestreams wurde .tv plötzlich begehrt.
Tuvalu konnte allein mit diesen zwei Buchstaben jedes Jahr Einnahmen in Millionen- bis hin zu zehn Millionen US-Dollar erzielen; zeitweise machten sie fast ein Zehntel der Staatseinnahmen aus.

Anguilla ist noch erstaunlicher.
Diese karibische Insel hat nur etwa 16.000 Einwohner und hat die globale KI-Welle erwischt.
Mit dem KI-Boom brach die Zahl der .ai-Registrierungen die Marke von 1 Million.

Im Jahr 2025 lagen die entsprechenden Einnahmen bei rund 85 Millionen US-Dollar – nahe an der Hälfte der staatlichen Steuereinnahmen.
Andere investieren riesige Summen in Inhalte, bauen Rechenleistung auf, trainieren große Modelle,
aber sie kassieren die Vorteile der globalen Tech-Welle – nur wegen zweier Buchstaben.

Das ist kein Fall von „später auf den richtigen Zug aufgesprungen“,
sondern: Vor Jahrzehnten hat man die „Spur“ schon bekommen.

Manchmal also: Großes Geld ist tatsächlich vom „Wind“ hergeweht.
Ich rate niemandem zum Nichtstun, ich will nur sagen: Manchmal sollte man nicht zu hart kämpfen.

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