Fordern von #DonaldTrump um in Millisekunden die Werbung des Weißen Hauses auf Truth Social zu monetarisieren
Eine Koalition von Organisationen für Pressefreiheit und Transparenz hat die Finanzmärkte und die politische Landschaft erschüttert, indem sie eine Bundesklage gegen den Präsidenten Donald Trump eingereicht hat. Der Rechtsstreit zielt darauf ab, einen als beispiellosen Interessenkonflikt eingestuften Unternehmensplan zu stoppen.
Die Kläger: Die Klage wurde am Mittwoch, dem 12. August 2026, beim US-Bezirksgericht für den Südbezirk von New York eingereicht – durch The Intercept Media und die gemeinnützige Organisation Freedom of the Press Foundation, unterstützt von juristischen Stellen wie CREW (Citizens for Responsibility and Ethics in Washington).
Der Dienst (Truth API): Im Juli angekündigt und am 1. August 2026 in Betrieb genommen von Trump Media & Technology Group (der Muttergesellschaft von Truth Social) stellt dieser Dienst Hedgefonds und Hochfrequenz-Tradingfirmen einen frühzeitigen Zugang – mit Millisekunden oder Bruchteilen von Sekunden Vorsprung – zu den Veröffentlichungen der 10 einflussreichsten Konten der Plattform bereit, darunter die des Weißen Hauses, des Vizepräsidenten JD Vance und des amtierenden Präsidenten selbst.
Exklusives Geschäftsmodell: Die gemeldeten Gebühren liegen zwischen 60.000 und 100.000 US-Dollar pro Monat pro Abonnent. Laut dem Unternehmen selbst sollen bereits mehr als zehn Finanzunternehmen Vereinbarungen unterzeichnet haben, um sich den Schwankungen des Marktes zu entziehen, die durch staatliche Ankündigungen verursacht werden.
⚖️ Verfassungsrechtliche und rechtliche Argumente:
Verletzung des Ersten Verfassungszusatzes: Die Kläger machen geltend, dass die Einräumung einer Lesepriorität für offizielle Mitteilungen gegen exorbitante Geldsummen den Grundsatz des gleichberechtigten Zugangs zu öffentlichen Informationen des Präsidenten zerstöre.
Verletzung des Fünften Verfassungszusatzes: Das Modell wird als verfassungswidriger Mechanismus eingestuft, der wirtschaftliche Hürden und Erpressungsanforderungen aufbaut, um Daten der Regierung zu erhalten, sodass Trump – als größter Aktionär des Unternehmens über einen Treuhandfonds – finanziell von seinen eigenen offiziellen Erklärungen profitiert.
Risiko der Marktmanipulation: Die Klage rückt in den Fokus, wie Entscheidungen zu Zöllen, Geopolitik und bundesstaatlichen Richtlinien, die in dem sozialen Netzwerk veröffentlicht werden, zu einem lukrativen privaten Finanzinstrument werden – und stellt damit die staatliche Ethik sowie die Integrität der Wertpapiermärkte in Frage.



