Laut CNBC sagte Michael Burry, dass eine ungewöhnlich lange Phase ohne breit angelegten Verkauf auf eine mögliche spätere Marktumkehr hindeuten könne. Er verwies dabei auf die Recherchen des technischen Markstrategen Jonathan Krinsky von der BTIG: Demnach war Mittwoch die 182. durchgehende Handelssitzung, in der nicht mindestens 80 % des Volumens an der New York Stock Exchange zurückgingen. Krinsky sagte, dies sei die längste solche Serie seit mindestens drei Jahrzehnten – um fast 50 Handelstage. Außerdem erklärte er, dass es, falls der Markt 2026 ohne eine Abwärts-Volumen-Sitzung von 80 % oder mehr beende, das erste Kalenderjahr seit mindestens 30 Jahren ohne eine solche Sitzung wäre. Burry schrieb in einem Substack-Post, dass er seit November 2025 für solche Bewegungen aus fundamentalen Gründen argumentiert habe. Zudem sagte er, dass große Marktzyklen Monate oder Jahre brauchen können, um sich zu entfalten, weshalb Leverage (Fremd- bzw. Hebelwirkung) für Anleger besonders riskant sei. Er sagte außerdem, Anleger sollten auf Leverage verzichten, während sie darauf warten, dass der Zyklus sich entfaltet.
