CL liegt derzeit bei etwa 80,3u: Direkt an der 24-Stunden-Hochzone „schleift“ der Kurs stundenlang, die kurzfristige Struktur ist tatsächlich nicht schwach – wenn der Preis über zwei kurzfristige gleitende Durchschnitte geht, sehen wir auf 4 Stunden vier Long- und zwei Short-Kerzen, und die Richtung wird immer noch nach oben gedrückt.
Das Problem ist jedoch, wie das Geld überhaupt reinkommt.
Das Open Interest ist innerhalb eines Tages sogar um fast 2% gesunken: Der Preis steigt, aber die Positionen werden abgebaut. Das zeigt, dass in dieser Bewegung eher bestehendes Kapital den Markt nach oben schiebt, statt dass neues Geld aggressiv nachfließt. Die Funding-Rate klebt zudem weiterhin nahe bei leicht negativer Zone: Der aktive Kauf war zwar zu mehr als der Hälfte der Orders vorhanden, aber es gab nicht dieses klare „Volumenexplosion“-Signal.
Noch wichtiger ist, was die großen Player machen. Auf den ersten Blick sind laut Kontozahlen etwa 63% long – das klingt zwar beeindruckend. Rechnet man aber nach Positionen, liegt das Long/Short-Verhältnis unter 0,85, und die Netto-Position ist tatsächlich eher bearish. Die Konten werden abgebaut, und die Positionen werden weiter in Richtung Short verschoben – nach außen wird zwar long gerufen, aber mit echtem Geld wird die Long-Seite nicht wirklich aufgebaut. Das steht im Gegensatz zu den globalen Retail-Konten mit rund 65% Long.
Kurz gesagt: Auf diesem Niveau steigt der Kurs nicht gerade „leer“ – aber es fehlt an frischem Geld, das die Rally weiter übernimmt. Die Positionen der Großanleger ziehen eher nach hinten, daher ist das Chance-Risiko-Verhältnis fürs Hinterherjagen im Kurzfristbereich eher durchschnittlich.
Ich werde nicht zu eilig hinterherlaufen. Ich warte lieber auf einen Rücksetzer in die Nähe der gleitenden Durchschnitte und schaue, ob jemand die Hand aufhält bzw. unterstützt. Hochpreisig hinterher zu kaufen, heißt leicht, dass man als Ersatz die Kutsche für bestehendes Kapital weiterzieht.
#cl $CL
Das Problem ist jedoch, wie das Geld überhaupt reinkommt.
Das Open Interest ist innerhalb eines Tages sogar um fast 2% gesunken: Der Preis steigt, aber die Positionen werden abgebaut. Das zeigt, dass in dieser Bewegung eher bestehendes Kapital den Markt nach oben schiebt, statt dass neues Geld aggressiv nachfließt. Die Funding-Rate klebt zudem weiterhin nahe bei leicht negativer Zone: Der aktive Kauf war zwar zu mehr als der Hälfte der Orders vorhanden, aber es gab nicht dieses klare „Volumenexplosion“-Signal.
Noch wichtiger ist, was die großen Player machen. Auf den ersten Blick sind laut Kontozahlen etwa 63% long – das klingt zwar beeindruckend. Rechnet man aber nach Positionen, liegt das Long/Short-Verhältnis unter 0,85, und die Netto-Position ist tatsächlich eher bearish. Die Konten werden abgebaut, und die Positionen werden weiter in Richtung Short verschoben – nach außen wird zwar long gerufen, aber mit echtem Geld wird die Long-Seite nicht wirklich aufgebaut. Das steht im Gegensatz zu den globalen Retail-Konten mit rund 65% Long.
Kurz gesagt: Auf diesem Niveau steigt der Kurs nicht gerade „leer“ – aber es fehlt an frischem Geld, das die Rally weiter übernimmt. Die Positionen der Großanleger ziehen eher nach hinten, daher ist das Chance-Risiko-Verhältnis fürs Hinterherjagen im Kurzfristbereich eher durchschnittlich.
Ich werde nicht zu eilig hinterherlaufen. Ich warte lieber auf einen Rücksetzer in die Nähe der gleitenden Durchschnitte und schaue, ob jemand die Hand aufhält bzw. unterstützt. Hochpreisig hinterher zu kaufen, heißt leicht, dass man als Ersatz die Kutsche für bestehendes Kapital weiterzieht.
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