$CL 78.2, wieder zurückgelehnt an dieser Wand darunter herumschleifen—das Drehbuch wurde wirklich kein bisschen geändert.

Von 74,5 aus bis hochgeschossen, wie oft haben 78 und 79 auch schon dran getastet, und trotzdem konnten sie nicht stehen. Heute ist der Höchstpunkt wieder bis 79,15 gekommen, und wieder wurde es zurückgedrückt—einmal abprallen, weich zurückziehen, das alte Schema, kein einziger Schritt anders. Long und Short wird hin und her gezogen, doch niemand traut sich, nach oben durchzustoßen.

Wenn du das Geld dahinter aufdröselst, ist es immer noch nur Luft. Auf der Kontrakthandelseite liegen die vom Handelspartner proaktiv verkauften Orders auf dem Buy-Book. Der Anteil der Käufe liegt nur bei gut vier und einem halben Zehntel; die Verkäufe sind deutlich höher als die Käufe. Selbst wenn man nach oben stößt, wird man zurückgedrückt. Auch die Funding-Gebühren sind ins Negative gekippt: Die Gruppe, die geliehen hat, um Long zu machen, hat in dieser Runde nichts abbekommen.

Im Spot-Orderbuch ist das Buy-Volumen sogar noch dünner: Die Käufe sind nur etwa halb so groß wie die Verkäufe. Wenn man das Ganze wirklich abwirft, wird es bei einem Durchbruch sofort durchbrechen.

An dieser Position trau ich mich nicht mehr nachzujagen. Nachjagen heißt ein Mal reingehen, ein Mal wird man wieder eingekreist—gesperrt ist genau das, was mich ausmacht, der ohne die nötige Stärke. Ich warte, bis es diese Welle des Verkaufsdrucks erst mal komplett aufgerieben hat und die Käuferseite es wirklich durchgehend aufnehmen kann. Nicht zu schnell loslaufen, um eine Flugklinge zu fangen.

Wann diese Mauer bei 78 endlich durchkommt, das kann ich wirklich nicht durchschauen. Erst mal zurückziehen, bevor sie mich wieder veräppelt.

#cl $CL