DEUTSCHLAND: „WIR SIND NICHT IM KRIEG“ — ABER DER HYBRIDKRIEG IST BEREITS DA
Deutschlands Innenminister Alexander Dobrindt hat eine brutale Warnung ausgesprochen: Deutschland sei zwar nicht offiziell im Krieg, werde aber täglich von hybrider Kriegsführung ins Visier genommen.
Und das verdammte Schlachtfeld sieht nicht immer aus wie Panzer, die Grenzen überqueren.
Es sieht aus wie Spione. Sabotage. Cyberangriffe. Geheimoperationen. Drohnen. Psychologische Kriegsführung. Angst.
Nach der Entdeckung einer Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig/Halle zeigten deutsche Gesetzgeber mit dem Finger auf Russland. Doch seien wir ganz klar: Eine russische Verantwortung wurde öffentlich nicht nachgewiesen.
Die russische Botschaft in Berlin wies den Vorwurf zurück und bezeichnete den Vorfall in Leipzig als „inszenierte Provokation“. Zudem argumentierte sie, Moskau werde wiederholt ohne Belege beschuldigt.
Dobrindt bezeichnete den Vorfall in Leipzig jedoch als mögliches Szenario eines hybriden Angriffs und warnte, ausländische Mächte könnten versuchen, Deutschland politisch und gesellschaftlich zu destabilisieren, indem sie Angst verbreiten.
Dann kam eine weitere Warnung.
In der Nacht zum Donnerstag sollen zwei Drohnen über dem Gebiet einer deutschen Militäranlage in Mechernich, Nordrhein-Westfalen, gesichtet worden sein.
Das ist der Teil Europas, den es nicht ignorieren kann.
Denn die hybride Kriegsführung ist darauf ausgelegt, unterhalb der Schwelle eines konventionellen Krieges zu operieren.
Keine Kriegserklärung.
Keine Armeen, die über Grenzen marschieren.
Keine offensichtliche Front.
Nur Störung.
Ein gehacktes Netzwerk.
Eine sabotierte Anlage.
Eine mysteriöse Drohne.
Ein Cyberangriff.
Eine Nachrichtendienst-Operation.
Ein gezieltes Infrastrukturversagen.
Eine Welle der Angst.
Und plötzlich gibt ein Land Milliarden aus, um sich gegen einen Feind zu verteidigen, den es nicht einmal öffentlich identifizieren kann.
Dobrindts Botschaft ist daher größer als ein einzelner Drohnenvorfall:
Deutschland glaubt, dass sich das Bedrohungsumfeld grundsätzlich verändert hat.
Die Frage ist nicht mehr nur „Wer greift uns an?“
Sie lautet vielmehr:
Wie viele Angriffe kann eine moderne Demokratie abfangen, bevor die Öffentlichkeit begreift, dass sie bereits in einem Krieg steckt, den sie nicht sehen kann?
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Deutschlands Innenminister Alexander Dobrindt hat eine brutale Warnung ausgesprochen: Deutschland sei zwar nicht offiziell im Krieg, werde aber täglich von hybrider Kriegsführung ins Visier genommen.
Und das verdammte Schlachtfeld sieht nicht immer aus wie Panzer, die Grenzen überqueren.
Es sieht aus wie Spione. Sabotage. Cyberangriffe. Geheimoperationen. Drohnen. Psychologische Kriegsführung. Angst.
Nach der Entdeckung einer Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig/Halle zeigten deutsche Gesetzgeber mit dem Finger auf Russland. Doch seien wir ganz klar: Eine russische Verantwortung wurde öffentlich nicht nachgewiesen.
Die russische Botschaft in Berlin wies den Vorwurf zurück und bezeichnete den Vorfall in Leipzig als „inszenierte Provokation“. Zudem argumentierte sie, Moskau werde wiederholt ohne Belege beschuldigt.
Dobrindt bezeichnete den Vorfall in Leipzig jedoch als mögliches Szenario eines hybriden Angriffs und warnte, ausländische Mächte könnten versuchen, Deutschland politisch und gesellschaftlich zu destabilisieren, indem sie Angst verbreiten.
Dann kam eine weitere Warnung.
In der Nacht zum Donnerstag sollen zwei Drohnen über dem Gebiet einer deutschen Militäranlage in Mechernich, Nordrhein-Westfalen, gesichtet worden sein.
Das ist der Teil Europas, den es nicht ignorieren kann.
Denn die hybride Kriegsführung ist darauf ausgelegt, unterhalb der Schwelle eines konventionellen Krieges zu operieren.
Keine Kriegserklärung.
Keine Armeen, die über Grenzen marschieren.
Keine offensichtliche Front.
Nur Störung.
Ein gehacktes Netzwerk.
Eine sabotierte Anlage.
Eine mysteriöse Drohne.
Ein Cyberangriff.
Eine Nachrichtendienst-Operation.
Ein gezieltes Infrastrukturversagen.
Eine Welle der Angst.
Und plötzlich gibt ein Land Milliarden aus, um sich gegen einen Feind zu verteidigen, den es nicht einmal öffentlich identifizieren kann.
Dobrindts Botschaft ist daher größer als ein einzelner Drohnenvorfall:
Deutschland glaubt, dass sich das Bedrohungsumfeld grundsätzlich verändert hat.
Die Frage ist nicht mehr nur „Wer greift uns an?“
Sie lautet vielmehr:
Wie viele Angriffe kann eine moderne Demokratie abfangen, bevor die Öffentlichkeit begreift, dass sie bereits in einem Krieg steckt, den sie nicht sehen kann?
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