Laut Axios haben Hacker mindestens 12 Bundesstaaten ins Visier genommen, wenn es um Wasser- und Abwasserbetriebe geht. Wie ABC News am Dienstag berichtete, handelt es sich dabei um eine der bislang umfassendsten bekannten koordinierten Cyberangriffskampagnen gegen kommunale Wassersysteme in den USA. Das FBI erklärte, dass mindestens sieben Bundesstaaten Cyberangriffe erlebt hätten, die auf Systeme abzielen, welche Pumpen, den Wasserdruck und Ventile steuern. Einige Vorfälle hätten zu einer Beeinträchtigung des Betriebs geführt, unter anderem zu Druckverlust und Überschwemmungen. Behörden vermuten, dass möglicherweise Iran hinter den Angriffen steckt, obwohl Präsident Trump am Freitag sagte, er glaube nicht, dass es sich um einen iranischen Cyberangriff gehandelt habe. Das CISA teilte mit, dass einige Zuständigkeitsbereiche zum manuellen Betrieb zurückgekehrt seien und vorsorgliche Hinweise zum Abkochen von Trinkwasser herausgegeben hätten, während das Wasser in den betroffenen Regionen bislang als sicher gilt. Das FBI sagte, Hacker hätten in Minnesota mehr als 30 Wassersysteme angegriffen, und viele der getroffenen Geräte seien eigentlich nicht dafür vorgesehen gewesen, mit dem Internet verbunden zu sein, es aber dennoch waren. So konnten Eindringlinge eindringen, Passwörter ändern und Mitarbeitende aussperren.
