Das Scheitern des U.S. Senats, das Digital Asset Market Clarity Act (CLARITY Act) zu verabschieden, mag wie ein Rückschlag wirken, aber laut Randi Abernethy, Leiterin des Group Risk bei Bullish, ist die Dynamik bei digitalen Assets keineswegs am Ende. Wenn überhaupt, unterstreicht die Abstimmung eine dringende Realität: Bundesregulierung ist nicht länger optional – sie ist notwendig.

Während Gesetzgeber debattieren, schreiten traditionelle Finanzgiganten mit voller Geschwindigkeit in Richtung Onchain-Infrastruktur voran. JPMorgan Chase testet aktiv tokenisierte ETF-Bestände, während über 50 Kraftzentren – darunter BlackRock und Goldman Sachs – still und leise das Fundament für tokenisierte Aktien und Treasurys aufbauen. Das ist längst kein reines Gespräch über die „Krypto-Industrie“ mehr; es handelt sich um ein grundlegendes Upgrade des globalen Finanzsystems.

Parallelen zur Finanzkrise von 2008 ziehend, warnte Abernethy vor systemischen Risiken. Da der Stablecoin-Markt deutlich über 100 Milliarden US-Dollar liegt—weitgehend durch US-Treasuries abgesichert—könnte eine Krise bei einem großen Stablecoin sofort Liquiditätswellen über traditionelle Märkte auslösen. Befürworter argumentieren, dass das CLARITY-Gesetz von entscheidender Bedeutung ist, um einheitliche Regeln zu schaffen, die Trennung der Kundengelder sicherzustellen und die breitere wirtschaftliche Infrastruktur zu schützen.

$JPM.US

JPM.US
JPM
US
JPMorgan Chase & Co.
355.53
+0.23%

$JPY.ETF

JPY.ETF
JPY
ETF
Lazard Active ETF Trust Lazard Japanese Equity ETF
38.96
-0.02%

#viralpost