Regierungen, die eine stabile Coin-Dollarisierung blockieren? Ja, das ist der Schritt, den ich schon seit geraumer Zeit fordere.

Südafrika hat gerade vorgeschlagen, grenzüberschreitende Stablecoin-Transaktionen zwischen Unternehmen zu verbieten. Nicht überraschend — das US-Finanzministerium möchte, dass die Welt auf Dollar-Stablecoins läuft, aber andere Länder? Die sind nicht gerade begeistert davon, die Kontrolle über die Geldpolitik abzugeben.

Denk mal drüber nach: Wenn lokale Unternehmen anfangen, alles in $USDT oder $USDC abzuwickeln, verliert deine Zentralbank an Einfluss. Deine Währung wird zum Beilagenteller. Keine Regierung will in der eigenen Wirtschaft nur Zuschauer sein.

Das ist nur der Auftakt. Mehr Länder werden folgen — vor allem diejenigen außerhalb des Dollar-Clubs. Sie werden es als „finanzielle Stabilität“ oder als „Schutz der Verbraucher“ verkaufen, aber im Grunde geht es um Souveränität. Du kannst keine Geldpolitik steuern, wenn alle das Geld eines anderen verwenden.

Die Ironie? Stablecoins sollten genau diese grenzenlose, unaufhaltsame Sache sein. Am Ende zeigen sich die Grenzen doch noch, sobald die Leute, die die Stempel setzen, nervös werden.

Bleib dran. Der Tauziehen-Kampf zwischen der Einführung von Stablecoins und dem Gegenwind der Regierungen hat gerade erst begonnen.